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Gewerbesteuer: Sechs Millionen Euro mehr

Geldsegen für Göttingen Gewerbesteuer: Sechs Millionen Euro mehr

Es kann nicht mehr viel schiefgehen: Gleich nach Neujahr überweist das Land Niedersachsen der Stadt Göttingen 113,5 Millionen Euro und deckt damit den Großteil ihrer aufgelaufenen Überziehungskredite. Das habe das Innenministerium schriftlich mitgeteilt, sagte Kämmerer Hans-Peter Suermann am Dienstag im Finanzausschuss des Rates. Das Land übernimmt die Schulden im Rahmen des Zukunftsvertrages. Im Gegenzug muss die Stadt über zehn Jahre ein enges Sparkorsett schnüren.

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Geld-Quelle für Göttingen: Gewerbe – wie hier am Lutteranger.

Quelle: Mischke

Göttingen . Dass sich die Lage Göttingens schon jetzt entspannt, zeigt der aktuelle Finanzbericht der Kämmerei. Sie erwartet zum Jahresende 76 Millionen Euro Einnahmen aus Gewerbesteuern, sechs Millionen Euro mehr als im veranschlagt. Auch die prognostizierten Einnahmen über den Gemeindeanteil an anderen Steuern fallen höher aus: 40,6 Millionen und damit 3,2 Millionen Euro mehr aus der Einkommensteuer; knapp 6,9 Millionen Euro und damit 450 000 Euro mehr aus der Umsatzsteuer.

Um ihre Ausgaben zu decken, muss die Stadt trotzdem zunächst 147 Millionen Euro über Kurzkredite decken. Der Betrag sinkt durch die Stütze des Landes dann aber mit einem Schlag auf 34 Millionen Euro. Klingt gut, hat aber Misstöne: Wenn sich Stadt und Kreis Göttingen nicht bald im Streit um interne Ausgleichszahlungen einigen, kommen wieder 13 Millionen Euro drauf, die der Kreis zurückhält.

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