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Gezerre um Stadtwald

Verkauf Gezerre um Stadtwald

Die Vor- und Nachteile eines Stadtwaldverkaufs soll die Verwaltung der Politik darstellen. Diesen Auftrag erteilte der Mündener Umweltausschuss mit den Stimmen des regierenden Jamaika-Bündnisses.

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Waldbewirtschaftung: „Sehr erfreuliches Ergebnis“.

Quelle: CR

Das soll mehr Sachlichkeit in die Diskussion bringen, erläuterte Gerhard Mundt (CDU). Verkaufsverhandlungen des Bürgermeisters mit den Niedersächsischen Landesforsten waren auf erbitterte Kritik der SPD gestoßen. Nun steht der Verkauf im Zuge der Umsetzung des Kienbaum-Gutachtens, das Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung macht, erneut auf der Tagesordnung.

Der Stadtwald schreibt seit Jahren rote Zahlen. 2009 wird sich das Defizit voraussichtlich auf 130 000 Euro belaufen, erklärte die Leiterin Susanne Hoffmann. Nächstes Jahr rechnet sie mit einem Defizit von rund 350 000 Euro. Angesichts der 500 000-Euro-Defizite in den Vorjahren würdigte Manfred Schweinehagen (CDU) Hoffmanns Arbeit als „hervorragend“.
Die Försterin berichtete von einem „sehr erfreulichen Ergebnis“ im Bereich der Waldbewirtschaftung. Dass ihr Betrieb am Ende trotzdem ins Defizit rutsche, habe nicht zuletzt mit den hohen Ausgaben im Bereich der Verkehrssicherung zu tun. Der Wald grenze auf einer Strecke von 56 Kilometern an Straßen an. 40 Prozent dieser Flächen seien zudem extrem steil und nur entsprechend teuer zu pflegen. Hohe Kosten hätte 2009 auch die Übernahme der Tierfütterung beim Wildgehege Rinderstall verursacht. Ab nächstem Jahr würden verwaltungsinterne Verrechnungen mit 170 000 Euro negativ zu Buche schlagen.

Die SPD ist nach wie vor gegen einen Verkauf. „Das Kienbaum-Gutachten ist nicht die Heilige Schrift“, stellte Thomas Hartmann (SPD) klar.

mic

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