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Gladebecker Verwaltungsausschuss und Ortsrat folgen Arbeitskreis

Streit um Parkplätze Gladebecker Verwaltungsausschuss und Ortsrat folgen Arbeitskreis

Das konnten die Mitglieder des Ortsrats in Gladebeck nicht verstehen: Beim Bericht über die Dorferneuerung „Am Thie“ hat die Verwaltung einen neuen Plan präsentiert. Abgewichen sei sie von dem, was der Arbeitskreis erarbeitet habe, berichtete Ortsbürgermeister Michael Selke (FDP).

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Thie in Gladebeck: Die Umgestaltung im Rahmen der Dorferneuerung kostet rund 410 000 Euro, um die Parkplätze gibt es Streit.

Quelle: Pförtner

Gladebeck. Erst vierzehn Tage zuvor habe er diesen neuen Plan bekommen und stellte im Ortsrat einen Dringlichkeitsantrag: Das, was der Arbeitskreis entwickelt hat, soll nun kommen. Ortsrat und Verwaltungsausschuss haben so entschieden.

Ein Problem: die Parksituation. Sechs Parkplätze hatte der Arbeitskreis vorgesehen. Rechts neben dem Eingang der Gaststätte – in Richtung Friseur – sollten sie laut Arbeitskreis angeordnet werden. Auf der anderen Seite des Eingangs – zur Ortsdurchfahrt hin – war Platz für Tische und Stühle des Gasthauses vorgesehen.

Im neuen Plan und laut Bericht der Verwaltung waren nur noch zwei Parkplätze vor der Gaststätte vorgesehen. Mehr Raum blieb so für Außengastronomie. Vier Parkplätze waren laut neuem Plan vor einem Privathaus angeordnet worden, dort wo derzeit eine Grünfläche ist. Selke nennt sie „schön gestaltet“.

„Die Wünsche der Bürger sollen berücksichtigt werden“

Dass die Pläne nun einfach geändert worden seien, sei nicht in Ordnung, findet Selke. Der Ortsrat folgte seinem Antrag. Viele Sitzungen hätten Arbeitskreis und Ortsrat im Rahmen der Dorferneuerung seit 2006 zur Gestaltung des Thieplatzes abgehalten, sagte der Ortsbürgermeister. Jedes Unternehmen sei verpflichtet, für Kunden und Mitarbeiter Parkplätze vorzuhalten, dem müsse sich auch ein Gasthaus stellen.

„Die Wünsche der Bürger sollen berücksichtigt werden“, beschrieb Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts (parteilos). Insgesamt rund 410 000 Euro wird die im Rahmen der Dorferneuerung geförderte Umgestaltung kosten. Ein Betrag von 65 000 Euro habe wegen der klammen Haushaltslage der Stadt gestrichen werden müssen. Die Anschaffung von Mobiliar und Bäumen werde deshalb in das nächste Jahr verschoben. Zur 1000-Jahr-Feier soll dann alles fertig sein.

Von Ute Lawrenz

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