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Gleichen verzichtet auf Beiträge und spart trotzdem Geld

Laternen ohne Anliegerbeitrag Gleichen verzichtet auf Beiträge und spart trotzdem Geld

Die Gleichener können aufatmen: Wenn in fast allen Dörfern der Gemeinde in den kommenden Jahren nach und nach die Straßenlaternen ausgetauscht und mit LED-Technik bestückt werden, müssen sie keinen Cent dazu bezahlen.

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Hoch und fast zierlich: neue Aufsatzleuchte mit LED-Licht in Beienrode.

Quelle: Hinzmann

Gleichen. Die vorübergehende Idee, von betroffenen Grundeigentümern nach dem Umbau Anliegerbeiträge oder eine sogenannte Ablösesumme zu kassieren, ist vom Tisch – die Gemeinde übernimmt die Kosten alleine. Das hat der Ratsausschuss für öffentliche Einrichtungen einstimmig beschlossen.

Außerdem sollen die Standorte und Abstände der neuen Straßenleuchten den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Das heißt konkret: Ihre Abstände müssen nicht immer genau 35 Meter bei kleineren Pilzleuchten und 45 Meter bei Kastenleuchten betragen, sie können auch bis zu 45 beziehungsweise 60 Meter weit auseinander positioniert werden.

Ein weiterer Vorteil: Es würden weniger Laternen aufgestellt und die Gemeinde könnte Geld sparen – auch für Strom. Und schon der Spar-Betrag bei Soll-Abständen  ist nach Berechnungen von Bauamtsleiter Friedhelm Storek beträchtlich: Bei einer 25-jährigen Lebensdauer der LED-Lampen würde für Strom und Wartung etwa 3,6 Millionen Euro weniger ausgeben als bisher – 145 000 Euro jährlich.

Entwicklung der Leuchtkörper

Mit ihrem Laternen-Programm reagiert die Gemeinde auf die technische aber auch gesetzliche Entwicklung bei Leuchtkörpern. Die seit Jahrzehnten genutzten Laternen ziehen viel Strom und dürfen zum Teil europaweit nicht mehr genutzt werden. Gleichen setzt jetzt auf LED und will in jedem Jahr alle Laternen in mehreren Dörfern austauschen.

Bereits im Vergangenen Jahr wurden im Gemeindehaushalt gut 222 000 Euro für Beienrode, Benniehausen, Bischhausen und Sattenhausen eingestellt – allerdings hinken die Arbeiten noch immer hinter dem Jahresplan hinterher. In diesem Jahr sollten Etzenborn, Gelliehausen, Kerstlingerode, Weißenborn und Wöllmarshausen dran sein – für 294 000 Euro.

Die Ortsräte von Etzenborn und Bischhausen haben inzwischen mitgeteilt, dass sie eine Umrüstung zurzeit „nicht für zwingend erforderlich“ halten. Sollten die Masten noch sicher stehen, könne auch auf sinkende Preise der LED-Leuchten gewartet werden. Die Verwaltung weist allerdings darauf hin, dass etwa dreiviertel von 1079 Leuchten in Gleichen älter als 30 Jahre seien und schon deshalb bald ersetzt werden müssten.

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Im Zuge der energetischen Modernisierung werden im Duderstädter Ortsteil Tiftlingerode die Leuchtköpfe von 83 Straßenlaternen ausgetauscht. Ortsratsbetreuer Ulrich Werner stellte die Pläne in der jüngsten Ortsratssitzung vor.

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