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GöVB: Ärger mit dem Linientaxi

Peinlicher Vorfall GöVB: Ärger mit dem Linientaxi

Eigentlich wollte Ines B. (Name der Redaktion bekannt und geändert) am Dienstag nur schnell nach Hause. Nach einem Abend mit Freundinnen in der Stadt wollte sie um 23.20 Uhr mit dem letzten Linientaxi des Tages – das abends als Ersatz für Linienbusse verkehrt – vom Weender Krankenhaus nach Hause fahren.

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Haltestelle Weender Krankenhaus: Von hier fährt abends laut Fahrplan ein Linientaxi nach Roringen.

Quelle: Hinzmann

Weende / Roringen. Doch „statt des Linientaxis nach Roringen wartete am Weender Krankenhaus ein alter, silberfarbener Kombi mit Northeimer Kennzeichen, Bierkisten im Kofferraum und schlafendem Kleinkind auf der Rücksitzbank“, berichtet ihre Mutter.

Der „extrem unfreundliche“ Fahrer habe ihre Tochter und drei weitere Mädchen, die ebenfalls das Linientaxi nutzen wollten, aufgefordert, „zügig“ einzusteigen und sich auf die nur drei freien Sitze zu setzen oder die Türen wieder zu schließen.

Weder habe etwas an dem Auto auf ein Linientaxi hingedeutet noch sei der Fahrer bereit gewesen, sich auszuweisen oder ein weiteres Taxi zu rufen. „Meine 16-jährige Tochter ist nicht eingestiegen, sondern hat mich angerufen, damit ich sie abhole. Ich bin wirklich begeistert vom Göttinger Personennahverkehr“, schildert Ines Mutter.

Eine „ärgerliche Situation für die Dame“

„Der Vorfall ist peinlich und ärgerlich“, sagt Manfred Mölder, Sprecher der Göttinger Verkehrsbetriebe. Die GöVB beauftragen die Taxiunternehmen mit den Fahrten der Linientaxen auf den Buslinien.

„Wir stehen im laufenden Kontakt zu unseren Geschäftspartnern und sind alle sehr bemüht, dass immer ein reibungsloser Nahverkehr für unsere Kunden zur Verfügung steht“, sagt er.

Beim nächsten Treffen der Vertragspartner soll der Fall angesprochen werden. An Vorfälle ähnlicher Art kann sich Mölder nicht erinnern.

Ulrich Poelchen von der Funk-Taxi-Zentrale, die von den GöVB mit dem Linientaxi-Betrieb auf der Linie 10 beauftragt ist, bestätigt den Vorgang. Er spricht von einem Einzelfall und einer „ärgerlichen Situation für die Dame“.

„Seine einsame Entscheidung“

Die Taxi-Zentrale hat ihrerseits ein weiteres Taxiunternehmen als Subunternehmer mit den Linienfahrten zwischen Weende und Roringen beauftragt. „Das ganze ist auf dem Mist des Fahrers gewachsen“, sagt Poelchen.

Es sei „seine einsame Entscheidung“ gewesen, – „warum auch immer“ – mit seinem Privatwagen zu fahren. Selbst der Chef des Fahrers sei nicht informiert gewesen.

Mölder rät, sich bei ähnlichen Problemen und Beschwerden über den Linienverkehr, telefonisch an die GöVB unter 05 51 / 38 44 40 zu wenden. Auf der Internetseite goevb.de steht zudem ein Kontaktformular zur Verfügung, auf dem Kritik und Anregungen vorgebracht werden können.

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Manfred Mölder, langjähriger Pressesprecher und Marketingleiter der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) hat sich in die Altersteilzeit verabschiedet – nach 44 Jahren im Arbeitsleben. Für Fahrgäste der Göttinger Stadtbusse war Mölder vor allem erster Ansprechpartner, wenn sie sich über Busfahrer, verspätete Abfahrten oder anderen Ärger auf ihren Busfahrten beschweren wollten.

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