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Gute Chancen für Göttingen

Monopoly-Wahl-2017 Gute Chancen für Göttingen

Ein Platz auf der Schlossallee? Womöglich könnte das für Göttingen bald Wirklichkeit werden. Bei der aktuellen Monopoly-Deutschland-Wahl steht die Universitätsstadt auf Platz eins. Damit hat sie sich gegen 299 Großstädte durchgesetzt und unter anderem München, Bonn oder Köln auch die hinteren Plätze verwiesen.

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Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Ein Platz auf der Schlossallee? Womöglich könnte das für Göttingen bald Wirklichkeit werden. Bei der aktuellen Monopoly-Deutschland-Wahl steht die Universitätsstadt mit 58 504 Votes (Stand Mittwoch) auf Platz eins. Damit hat sie sich gegen 299 Großstädte durchgesetzt und unter anderem München, Bonn oder Köln auf die hinteren Plätze verwiesen.

Gewinnt Göttingen die Abstimmung des Hasbro-Verlages, könnte sich die Universitätsstadt einen Platz auf dem Spielplan der neuen Deutschland-Edition, einem der bekanntesten Brettspiele sichern. Der Abstand zum derzeit Zweitplatzierten Bielefeld mit 45  232 Stimmen (Stand Mittwoch) scheint zwar komfortabel zu sein, doch in der Studenten-App Jodel zeigen sich die Nutzer trotzdem ehrgeizig. Unter dem Hashtag “mogöpoly“ rufen sie zum „Powervoting“ auf, um den ersten Platz zu halten. Auch andere Göttinger freuen sich über den Zuspruch für ihre Stadt. Bei Facebook sieht ein User Göttingen wegen der hohen Mieten als heißen Kandidaten für die Schlossallee.

Engagierte Göttinger

„Göttingen gehört auf Platz eins, weil wir eine attraktive und lebenswerte Stadt sind“, sagt Frederike Breyer von ProCity. Außerdem wäre es eine gute Werbung für die Stadt, findet sie. Auf die Frage, warum gerade Göttingen sich an die Spitze des Votings setzen konnte, hat sie eine klare Antwort: „Wir haben einfach die engagierteren Bürger.“ Der bisherige Verlauf des Votings scheint ihr recht zu geben.

Nicht zum ersten Mal ist Göttingen auf einem Monopoly-Brett zu sehen. Zwar hat die Universitätsstadt es nicht auf die zurzeit erhältliche Deutschland-Edition geschafft, aber es gab schon einmal ein eigenes Göttingen-Monopoly. „Das ist aber leider vergriffen und wurde nicht neu aufgelegt“, sagt Hartmut Wolff, Mitarbeiter in der Göttinger Tourist-Information im Alten Rathaus. Er fände es schön, wenn das Göttingen-Monopoly noch einmal auf den Markt käme. „Hier in der Tourist-Info wird oft nach dem Göttingen-Monopoly gefragt“, erzählt Wolff. Er könne sich vorstellen, dass das auch der Fall sein werde, wenn Göttingen es auf die Schlossallee in der Deutschland-Edition schaffe. „Überhaupt mit dabei zu sein, ist etwas Besonderes“, sagt Wolff über Möglichkeit der Stadt Göttingen auf einem Deutschland-Monopoly-Brett vorzukommen. Auch der Pressesprecher der Stadtverwaltung, Detlef Johannson, befürwortet die für Göttingen bisher so erfolgreiche Monopoly-Wahl. „Wenn das für das Image der Stadt gut ist, finden wir, dass das jede Förderung verdient“, sagt er. „In Göttingen gibt es kein Schloss weit und breit, da wäre es doch schön, wenn Göttingen es zumindest im Monopoly-Spiel auf die Schlossallee schafft.“

Nachwirkungen der Bundestagswahl

„Ich finde alles gut, was Göttingen noch etwas bekannter macht“, sagt auch Spieleentwickler Reinhold Wittig. „Wenn es dezent gemacht wird und nicht zu werbelastig ist, finde ich es prima.“ Das wird sich zwar erst nach der Abstimmung zeigen, aber ein anderer Werbeeffekt zeigt sich schon jetzt: Die vor der Bundestagswahl kaum bekannte Stadt Würselen liegt ebenfalls unter den ersten 21 Städten. Die Heimatstadt von Martin Schulz (SPD) könnte es auch in die Deutschland-Edition schaffen. Führend im Voting waren am Mittwoch neben Göttingen und Bielefeld Saarbrücken auf Platz drei, München auf Rang vier und Aachen auf dem fünften Platz.

Göttingen ist übrigens auch schon in anderen Spielen präsent. Es gebe das Spiel „Städte-Pärchen“, eine Art Göttingen-Memory, erzählt der Tourist-Info-Mitarbeiter Wolff. Außerdem gebe es ein Gauß-Quartett, ein Lichtenberg-Quartett sowie ein Märchen-Quartett, in dem auch das Gänseliesel vorkomme. Fehlt nur noch die Monopoly-Deutschland-Edition

Abstimmen kann man noch bis Donnerstag, 5. Oktober, 23.59 Uhr unter monopoly-wahl-2017.de.

Schickt uns eure Video-Statements, warum Göttingen auf die Schlossallee gehört bei Facebook oder per Whatsapp an 016090660911.

Warum gehört Göttingen auf die Schlossallee? Das sagen unsere Jungredakteure:

Von Hannah Scheiwe und Finn Lieske

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