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„Die Weststadt ist besser als ihr Ruf“

19. Weststadtfest wird gefeiert „Die Weststadt ist besser als ihr Ruf“

Die Weststadt wird bisweilen als Problem-Stadtteil bezeichnet. Deswegen freut sich Gabi Radinger von der Musa, dass Einrichtungen und Menschen aus der Weststadt dem etwas Positives entgegensetzen - mit dem Weststadtfest. Am Sonnabend, 12. August, sollte das Fest stattfinden - wurde jetzt aber wetterbedingt abgesagt.

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Spiel und Spaß beim Weststadtfest - hier ein Foto von einer früheren Auflage.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Zum 19. mal wird das Nachbarschaftsfest bereits gefeiert. „1996 gab es das erste Weststadtfest“, erzählt Radinger, die bei der Musa, dem federführenden Organisator des Festes, für die Weststadtkonferenz und Stadtteilprojekte zuständig ist. Anfangs sei das Fest noch nicht jährlich veranstaltet worden. Sie wolle gar nicht abstreiten, dass es in der Weststadt Probleme gebe, sagt Radinger, aber gerade da wolle das Fest ansetzen. „Die Idee hinter der Weststadtkonferenz und dem Fest war es, die Menschen im Stadtteil zusammenzubringen“, sagt Radinger über den Gründungsgedanken, der auch heute noch zähle. „Wir wollen gute Nachbarschaftsverhältnisse fördern und zeigen, wie bunt die Weststadt ist und wie viel Engagement es gibt“, sagt die Musa-Mitarbeiterin. Denn, da ist sie sich sicher: „Die Weststadt ist besser als ihr Ruf.“

So sind in diesem Jahr 15 Einrichtungen der Weststadtkonferenz mit verschiedenen Aktionen beteiligt. Unterschiedliche Spiel- und Bastelaktionen für Kinder würden von 14 bis 19 Uhr angeboten, unter anderem vom ASB, den Naturfreunden, dem Weststadtzentrum, der Jugendhilfe Göttingen und den beiden Weststadt-Kindergärten, dem Elisabeth-Heimpel-Haus und dem Kindergarten Pfalz-Grona-Breite, erzählt Radinger. „Die freiwillige Feuerwehr führt ihre legendäre Fett-Explosion vor“, spricht die Musa-Mitarbeiterin von einem weiteren Highlight für Klein und Groß. In dem Zuge werde die Feuerwehr dann auch gleich den Umgang mit Feuerlöschern demonstrieren.

Info

Auch das Tageblatt wird mit einem Stand auf dem Weststadtfest vertreten sein. Redakteur Mark Bambey wird während des Festes von 14 bis 18 Uhr an einem GT-Infostand zur Verfügung stehen, um mit den Bürgern über Themen in der Weststadt zu sprechen und darüber hinaus das Tageblatt als Zeitung in der Region zu präsentieren.

„Das Fest lebt von den Einrichtungen, die dabei sind“, findet Radinger. Es sei ein Fest vom Stadtteil für den Stadtteil. Während es 1996 noch an der Musa gefeiert worden sei, sei es 1999 an den Hagenweg verlegt worden und nun seit 2001 an der Leine ansässig, „weil es dort einfach schön und grün ist“, so Radinger. Bei dem Fest würden Alt und Jung zusammenkommen. Während es für Kinder und Jugendliche viele Aktionen zum Mitmachen gibt - die Musa organisiert beispielsweise auch eine Kletterwand, eine Rollenrutsche und Riesen-Gummi-Bälle, in denen man herumrollen kann -, können die Älteren sich auch einfach an Infoständen über die verschiedenen Einrichtungen informieren oder der Live-Musik auf der Bühne lauschen. Dort treten das Göttinger Duo „Frau Pauli“ mit ihrem Singer-Songwriter-Pop, das „Moa Menta Klonkester“ mit polyrhytmischen, tanzbaren Sounds, das Country-Folk-Quintett „HandAndFrank“, die „Azadi Band“ mit ihrem europäisch-orientalischen Musikmix und das Quartett „Ellie“ auf.

Radinger gibt auch schon gleich einen Ausblick auf das Weststadtfest 2018 - wenn das Fest zum 20. mal veranstaltet wird. „Wir überlegen, es zum 20. richtig krachen zu lassen und an verschiedenen Orten in der Weststadt zu feiern“, sagt sie. Da können sich die Weststädtler gleich doppelt freuen.

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