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Göttingen will die Schlossallee

Monopoly-Wahl Göttingen will die Schlossallee

Das Gänseliesel auf der vier Millionen schweren Schlossallee – das wünschen sich gerade viele Göttinger. Denn der Spielwarenhersteller Hasbro lässt zurzeit für eine neue Edition des Brettspiels Monopoly Deutschland abstimmen: 300 Großstädte stehen zur Auswahl, Göttingen liegt zurzeit ganz vorne.

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Wird Göttingen einen Platz auf der neuen Monopoly Deutschland Edition einnehmen? Höchst wahrscheinlich.

Quelle: Monopoly

Göttingen. 22 Städte landen am Ende auf einer der Straßen auf dem Spielbrett, hinter Göttingen auf Platz eins liegt zurzeit Saarbrücken auf Platz zwei.

Für Göttingen abstimmen kann man unter monopoly-wahl-2017.de noch bis Donnerstag, 5. Oktober.

Der Ehrgeiz der Göttinger ist groß: Besonders in der Studenten-App Jodel hält sich das Thema seit Tagen unter den meistkommentierten und meistgevoteten Themen. „Wenn ich mit so viel Engagement die Uni besuchen würde, wie ich für die Monopolywahl stimme, wären meine Eltern ziemlich stolz auf mich. #prioritäten“, schreibt ein User. „Wenn nächstes Jahr das Monopoly Deutschland mit Göttingen als Schlossallee draußen ist, wird es sofort gekauft! Von diesem Jodel-Triumph müssen meine Kinder noch erfahren #proudtobeagöttinger #mogöpoly“, schreibt ein anderer.

Quelle: Screenshot

Auf die Edition, die zurzeit noch auf dem Markt erhältlich ist, hat Göttingen es nicht geschafft. „Wir können leider nicht nachvollziehen, ob Göttingen damals in der Abstimmung mit dabei war“, sagt Kristina Boxberger von der PR-Agentur mainFreiraum, die für die Monopoly-Wahl zuständig ist. Bei der Abstimmung 2007 hätten aber nur 38 Städte zur Wahl gestanden, nicht 300 wie jetzt. Damals belegte Saarbrücken Platz eins und sicherte sich damit die Schlossallee, zurzeit besetzt sie in der Abstimmung nur die zweitbeste Straße – die Parkstraße. „Die Straßen werden nach Platzierung vergeben. Der erste Platz bekommt die Schlossallee, der zweite die Parkstraße, und so weiter“, erklärt Boxberger.

Quelle: Screenshot

Im zweiten Quartal des kommenden Jahres soll die neue Edition des Spiels auf den Markt kommen. Die Chancen, dass Göttingen dann auf dem Spielbrett zu finden ist, sind sehr hoch. Hinter sich gelassen hat Göttingen zurzeit neben Saarbrücken (Platz zwei) auch Städte wie München (Platz drei), Bielefeld (Platz vier) und Aachen (Platz fünf). Ob dann das Gänseliesel oder doch ein anderes Göttinger Wahrzeichen das Spielbrett zieren werde, stehe noch nicht fest, sagt Boxberger. Außer den 21 Großstädten mit den meisten Stimmen landet auch eine Kleinstadt durch eine Wild Card auf dem Brett.

Von Hannah Scheiwe

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