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Göttingen setzt auf Starkregenkonzept

Klimawandel Fluten durch Göttingen setzt auf Starkregenkonzept

Mit einem Starkregenkonzept will die Stadt Göttingen immer häufiger auftretende Schäden durch punktuelle heftige Regengüsse vermeiden. Einstimmig haben die Umweltpolitiker der Verwaltung jetzt den Auftrag gegeben, das umfangreiche Konzept zu erstellen - auch als Reaktion auf den Klimawandel.

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Immer häufiger überflutet Starkregen ganze Viertel.

Quelle: dpa

Göttingen. Immer häufiger gebe es schwere Überschwemmungen durch starke Regenfälle, hatte die Verwaltung in ihren Entscheidungsvorlagen für den Fachausschuss des Rates erklärt. Dabei würden besonders die Anwohner in Siedlungsgebieten bisher unbekannten Sturzfluten oft Machtlos gegenüber stehen. Denn im Gegensatz zu Flusshochwassern gebe es bei lokal auftretenden Starkregenereignissen keine nennenswerten Vorwarnzeiten. Kanalisation und Gräben könnten die Wassermassen oft nicht aufnehmen.

Solchen Ereignissen will die Stadt jetzt mit einem mehrstufigen Konzept begegnen. Schrittweise sollen zunächst gefährdete Bereiche ermittelt, Schutzmaßnahmen erarbeitet und Verhaltensregeln kommuniziert werden.

Die Grünen hatten so ein Konzept zuvor ins Spiel gebracht. Sie sehen es als eines von mehreren „Anpassungsstrategien“ zum Klimawandel. Kosten wird es voraussichtlich 150000 Euro. Der Ausschuss hat einmütig zugestimmt.

Von Ulrich Schubert

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