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Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer zu Theater-Fusion

Junges Theater und Deutsches Theater Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer zu Theater-Fusion

Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) hat öffentlich geäußerten Behauptungen widersprochen, das Junge Theater (JT) könne möglicherweise noch in diesem Jahr geschlossen werden. Allerdings könne sich eine Situation ergeben, in der man über eine Fusion von JT und Deutschem Theater (DT) reden müsse.

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Fusion im Gespräch: Junges Theater (links) und Deutsches Theater in Göttingen.

Quelle: Archiv

Göttingen. Meyer stellte dabei klar, dass man nach wie vor mit den Vertretern des Jungen Theaters im Gespräch darüber sei, in welcher Rechtsform die von allen gewünschte Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Theater und dem Jungen Theater am besten realisiert werden könne.

Sollte es sich angesichts des bevorstehenden Intendantenwechsels am Deutschen Theater bestätigen, dass der JT-Intendant nach Celle wechsele und die Geschäftsführerin des JT gleichzeitig ausscheide, ergibt sich nach Einschätzung des Oberbürgermeisters eine neue Situation, in der man über eine Fusion der beiden Häuser reden müsse.

Im Rahmen einer solchen Fusion müsse die künstlerische Eigenständigkeit des Jungen Theaters allerdings erhalten bleiben, betonte Meyer. Dahinter stehe ein Modell mit dem JT als eigenständiger Sparte des DT, mit einer eigenen künstlerischen Leitung sowie  mit einer Spielstätte im Otfried-Müller-Haus unter Übernahme des JT-Personals.

pdg/bd

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Mittelkürzungen

Das Junge Theater (JT) steht vor der Fusion mit dem Deutschen Theater (DT). Harald Noack, Vorsitzender des JT-Aufsichtsrates, hält  eine Verschmelzung beider Häuser in diesem Jahr für höchstwahrscheinlich. Als Hauptgrund nannte er die Zuschusskürzungen der Stadt im Rahmen des Entschuldungshilfeprogramms: So fließen bereits 2013 60 000 Euro, im nächsten Jahr 90 000 Euro Mittel weniger an das JT.

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