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Göttinger CDU-Politiker auf Terrorliste Kommentar: Wenig glaubhaft

NSU-Terrorliste

Kommentar: Wenig glaubhaft

Tatort 2006 in Kassel: Plakat zu den NSU-Morden.

© dpa

Früher mochte man es nicht glauben. Seit Bekanntwerden der Schlampereien um den NSU-Komplex in den Sicherheitsbehörden hält man fast alles für möglich. Da nimmt sich der Verdacht, die Polizeibehörden hätten die in den Listen der Terrorbande vermerkten Personen und Institutionen nicht über den Zusammenhang mit der NSU informiert, beinahe harmlos aus.

Was mir aber niemand erzählen kann, ist: Göttinger Staatsschutzbeamte sind nicht in der Lage, einen eingetragenen Verein aus der linken Szene ausfindig zu machen. Wer das glaubt, schreibt auch Wunschzettel ans Christkind.

Von Jürgen Gückel

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Der „Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur“ hat als ein Objekt unter 10 000 auf den Listen der rechtsradikalen Terrorzelle NSU gestanden. Das bestätigte am Dienstag das Landeskriminalamt auf Tageblatt-Anfrage. Der Verein selbst beklagt sich in einer Erklärung: „Wir sind zu keinem Zeitpunkt durch die Sicherheitsbehörden in Kenntnis gesetzt worden."

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