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Göttinger Fußgängerzone: Wieder Mängel an neuer Pflasterung

Passanten ärgern sich Göttinger Fußgängerzone: Wieder Mängel an neuer Pflasterung

Keine Pause beim Ärger über die neue Pflasterung in der Innenstadt: Ein knappes halbes Jahr nach dem Beginn der Verlegung von Granitplatten in der Weender Straße werden auch hier erste Schäden sichtbar. Teils brechen Kanten der rechteckigen Platten ab, vereinzelt brechen sie in größere Stücke. Zudem setzen sich einige Platten so stark, dass zu den Nachbarsteinen Stolperkanten entstehen.

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Bröckelnde Kanten, unebene Oberfläche: Schon wieder muss die Stadt bei den Pflasterfirmen die Beseitigung von Mängeln fordern.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Eher nur ein optischer Makel sind unterschiedliche Fugenbreiten und grobe Anpassungen nach Verlegefehlern. Das Fazit eines Passanten: „Total schlampig verlegt.“ Zu besichtigen sind derlei Fehler im gesamten Bereich der neu gepflasterten Weender Straße zwischen Marktplatz und Nabel. „Mit Entsetzen“, sagt Tageblatt-Leser und Diplom-Finanzwirt Peter Voss , habe er das „mit erheblichem Steueraufwand“ verlegte neue Pflaster in Augenschein genommen: „Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass kaum nach Fertigstellung der Baumaßnahme derartige Schäden festzustellen sind. Müssen sich die Bürger eigentlich alles gefallen lassen, was mit ihren Steuern abgeliefert wird?“ Und: „Wer wird für diesen Pfusch in Regress genommen?“

Baumängel

Die Antwort parat hat Stadt-Sprecher Hartmut Kaiser , der „Beschädigungen an einzelnen Platten“ einräumt. Bei den Abplatzungen, Rissen und auch „Unebenheiten, die nicht der DIN-Norm entsprechen, handelt es sich um Baumängel“. Bereits im November vergangenen Jahres habe die Verwaltung diese Mängel gegenüber der Baufirma geltend gemacht. Jedoch hätten die Mängel aufgrund des Winterwetters noch nicht beseitigt werden können. Kaiser: „Die Baufirma wird diese, sobald es die Witterung zulässt, auf eigene Kosten beseitigen.“

Während die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Göttinger Fußgängerzone an einigen Stellen jetzt erst beginnen, zeigen sich an anderen Stellen erste Schäden am neuen Pflaster. © Hinzmann

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Der Stadt-Sprecher appelliert allerdings an die Göttinger, nicht zu penibel nachzumessen: „Grundsätzlich ist anzumerken, dass es sich bei dem Plattenmaterial um Naturstein handelt, der auch bei sachgemäßer Verlegung nicht ein so gleichmäßiges Niveau wie beispielsweise ein Fliesenbelag in Gebäuden aufweisen kann.“

Probleme in der Prinzenstraße

Es ist nicht das erste Mal, dass das neue Pflaster in der Innenstadt Mängel aufweist. So gab es unter anderem Probleme in der Prinzenstraße. Damals erklärte die Verwaltung die Schäden unter anderem mit Belastungen durch den Busverkehr.

Durchgebrochen: Pflasterstein in der Weender Straße.

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Das Pflaster vor dem Alten Rathaus ist derzeit noch Flickwerk. Bis zu Beginn des Weihnachtsmarktes Ende November vergangenen Jahres wurde in der Fußgängerzone und an der Nordseite des Marktes noch kräftig gebaut. Einige Leitungen sind dort bereits verlegt, die Bauarbeiten ruhten über den Winter. Das soll sich bald ändern.

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