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Göttinger Grüne kritisieren Asklepios

Krankenhauskonzern Göttinger Grüne kritisieren Asklepios

Nach der Kritik von SPD und Linken am Krankenhauskonzern Asklepios melden sich nun auch die Göttinger Grünen zu Wort.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Statt sich kritische Pressestimmen und lästige Leserbriefe mit Unterlassungsklagen und Schadensersatzforderungen vom Leibe zu halten, erwarten wir von der Leitung der Asklepios-Klinik eine glaubhafte Entkräftung der öffentlich geäußerten Kritik.

Wenn im Vertrag festgeschriebene Investitionen nicht umgesetzt wurden und die Berichte über fragwürdige Instrumente der Personalpolitik und zunehmende Missstände bei Betreuung und Pflege zutreffend sind, stellt sich für uns ernsthaft die Frage nach einer Rückabwicklung der Privatisierung“, teilt der Vorsitzende der grünen Stadtratsfraktion, Rolf Becker, in einer Presseerklärung mit.

„Nach eigenen Recherchen halten wir zumindest einen Teil der öffentlich geäußerten Kritik an Asklepios für glaubhaft“, ergänzt Dietmar Linne von der Fraktion der Grünen im Göttinger Kreistag. Überdies sei zu befürchten, „dass der Abbau der Qualitätsstandards erst begonnen hat“.

Der von der CDU/FDP-Landesregierung im Jahr 2007 „erzwungene Verkauf des Landeskrankenhauses, der sich zunehmend zum Skandal entwickelt“, sei ein Fehler gewesen, heißt es weiter in der Mitteilung.

Der Krankenhauskonzern selber bestreitet die von Mitarbeitern, Patienten und Gewerkschaften erhobenen Vorwürfe.

Asklepios ist heute Thema bei „Zapp – Das Medienmagazin“: um 23.20 Uhr im NDR-Fernsehen.
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Drohgebärden

Die Linkspartei hat den Umgang der Asklepios-Leitung mit Kritikern als „bedenkliche Form der Auseinandersetzung“ bezeichnet. „Einschüchterung, Androhung rechtlicher Schritte und auch die ,Zensur῾ von Leserbriefen“, erklärt Gerd Nier von der Linken-Stadtratsfraktion, „ist für uns ein völlig unangebrachtes Mittel.“

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