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Göttinger Kliniken: Asklepios-Chef berichtet dem Landkreis

Es kehrt Friede ein Göttinger Kliniken: Asklepios-Chef berichtet dem Landkreis

Im dritten Anlauf hat die Asklepios-Geschäftsführung im Sozialausschuss des Kreistages einen Situationsbericht über ihre zwei Göttinger Kliniken geliefert. Unter anderem gebe es jetzt nach teils erheblichen Differenzen regelmäßige Gespräche und Mediationssitzungen zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat.

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2013 im Blick der Medien: Asklepios-Kliniken Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Geboren wurde die Idee der Asklepios-Präsentation im Sozialausschuss, nachdem es im vergangenen Jahr eine Reihe von Presseberichten, vor allem im Tageblatt, über Asklepios gegeben hatte: Mitarbeiter und die Gewerkschaft Verdi hatten über Missstände in den beiden Göttinger Kliniken geklagt. Diese Presseberichte hätten den Charakter einer Medienkampagne gegen Asklepios gehabt, erklärte Geschäftsführer Manfred Huppertz jetzt im Ausschuss.

Huppertz räumte ein, dass das Verhältnis zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat in der Vergangenheit nicht immer problemfrei gewesen sei. Mittlerweile hätten sich beide Seiten jedoch deutlich angenähert und eine regelmäßige Kommunikation vereinbart. Noch Ende des laufenden Monats werde eine institutionalisierte Mediation beginnen. Auch das zeitweilig angespannte Verhältnis zu den Kostenträgern habe sich wieder normalisiert.

Berichterstattung ohne negativen Einfluss

Darüberhinaus präsentierte Huppertz viele Zahlen. In der Göttinger Klinik habe die durchschnittliche Bettenauslastung 96,4 Prozent betragen, in Tiefenbrunn immerhin noch 92,1 Prozent. Die negativen Berichte des vergangenen Jahres hätten darauf keine Auswirkungen gehabt.

Im Jahr 2013 seien zudem 25 zusätzliche Betten eingerichtet worden. Erweiterungen seien auch in der psychosomatischen Versorgung geplant. Weiterhin hohen Bedarf gebe es bei der baulichen Sanierung, die im laufenden Jahr intensiv fortgeführt werden solle.

Huppertz kündigte zudem mittelfristige Änderungen für die Beschäftigten in den nichtmedizinischen Arbeitsbereichen an. Wenn der bei der Privatisierung vereinbarte Überleitungsvertrag im Jahr 2016 auslaufe, würden Bereiche wie Küche, Gärtnerei und Fahrdienst an einem Standort zusammengefasst. Die Telefonzentrale werde in eine andere Gesellschaft ausgelagert.

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