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Göttinger Kreuzkirchen-Kita: Nach drittem Brand dritter Aufbau

Richtfest Göttinger Kreuzkirchen-Kita: Nach drittem Brand dritter Aufbau

Fast 20 Jahre arbeitet Dagmar Berns als Leiterin des Kindergartens Kreuz und Quer in der Merkelstraße. Jetzt hat sie schon zum dritten Mal das Richtfest des selben Gebäudes gefeiert. Dreimal ist der Kindergarten in seiner 48-jährigen Geschichte abgebrannt, zuletzt in der Nacht zum 7. September 2012.

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Neubau nach Brand: Kreuz-und-Quer-Kinder mit Richtkranz.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Jetzt ist der dritte Wiederaufbau im vollen Gange. Bis Weihnachten wollen die 50 Kinder wieder im neuen alten Kindergarten sein. Über die Kosten dafür, so Pastorin Dörte Keske, müsse sich der Kirchenvorstand, deren Vorsitzende sie ist, gottlob keine Gedanken machen.

Die trägt die Versicherung. Doch weil die beiden Gruppenräume, der Musik- und der Kreativraum sowie der große Schlaf- und Turnsaal jetzt nach neuesten gesetzlichen Auflagen wieder hergestellt werden – etwa mit zusätzlichen Toiletten und ohne die gefährlichen Stützsäulen im Turnsaal –, waren Spenden eine große Hilfe.

Dankbar hatte die Kirchengemeinde mehr als 20 000 Euro Zuwendungen von vielen Seiten erhalten. Der Betrag sollte für den Neustart nach dem Brand eingesetzt werden. Denn dabei hatten die Kinder zum Beispiel auch die meisten ihrer Kuscheltiere, die Musikinstrumente und viele lieb gewordene Spielsachen verloren.

Spendable Eltern hatten hernach auch mitgeholfen, die Räume im Dietrich-Bonhoeffer-Haus herzurichten, in dem die Kinder seit den Herbstferien ihr Notquartier haben.

Die Brandstiftung, die in jener Nacht zum 7. September mit mehreren angezündeten Mülltonnen im Wohnbereich Merkelstraße begann und die in dem verheerenden Feuer im Kindergarten endete, ist übrigens bis heute nicht geklärt. Auch nach diesem Feuer hatte es in dem Bereich noch vielfach gebrannt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen aber nach wie vor.

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Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren betreut der Kindergarten Wirbelwind schon jetzt. Von 34 Kindern in zwei integrativen Gruppen sind zwei erst zwei Jahre alt, zwei Einjährige sind auch dabei. Als im Februar klar gewesen sei, dass eine Krippengruppe komme, seien sie aufgenommen worden, erzählt die Kindergartenleiterin Clarissa Vernikos.

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