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Göttinger Küchenbetriebe kochen 856 000 Essen pro Jahr

Deutscher Kongress Schulverpflegung Göttinger Küchenbetriebe kochen 856 000 Essen pro Jahr

856 000 Essen stellen die städtischen Küchenbetriebe pro Jahr in Göttingen her: für Schulen, Kitas und Mitarbeiter. Zudem gibt es laut Verwaltung „ein hoch gelobtes Qualitätsentwicklungskonzept“. Ein Grund, warum der 9. Deutsche Kongress Schulverpflegung am  29. Oktober in Göttingen ausgerichtet wird.

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Küchenbetriebe kochen für Schulen, Kitas und Mitarbeiter.

Quelle: dpa

Göttingen. Dabei geht es um das Thema „Nachhaltige Schulverpflegung – kommunal erfolgreich & wirtschaftlich managen“ – und die Göttinger werden dazu sicherlich viele Fragen beantworten müssen. Denn die Stadt hat als kommunaler Träger seit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Verpflegung insbesondere von Schülern und Kindern in den Kitas, wie Verwaltungssprecher Detlef Johannson sagt. Mittlerweile betreibt die Stadt 21 Schulmensen für 27 Ganztagsschulen, darunter 14 Grundschulen, drei Gesamtschulen, fünf Gymnasien, eine Realschule, zwei Haupt- und zwei Förderschulen. Allein für die Schulen bereiten die Küchenbetriebe pro Jahr rund 620 000 Mahlzeiten zu.

Dabei biete die Stadt als kommunaler Träger „Schul- und Kita-Verpflegung aus einer Hand an“, erklärt Johannson. Von der Bestellung der Essen über den Wareneinkauf, die Produktion und Speisenausgabe bis zur Essengeldabrechnung werde alles im Fachdienst Küchenbetriebe  mit städtischem Personal organisiert. Vier Produktionsküchen sind dafür im Stadtgebiet eingerichtet worden. In den Schulzeiten werden dort pro Tag bis zu 5500 Essen produziert – von 75 Mitarbeitern in Vollzeit und Teilzeit.

Um die Schulverpflegung qualitativ und wirtschaftlich zu verbessern, erarbeitete eine Ökotrophologin in den Jahren 2007 und 2008 ein Qualitätsentwicklungskonzept für die Küchenbetriebe der Stadt. Die Grundlage dieses Konzeptes bildeten die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), erklärt Johannson. Das Konzept werde seit 2008 umgesetzt. „Wie wir das in Göttingen vorbereitet und umgesetzt haben, dass es dafür einen eigenen Fachdienst gibt – das findet nach wie vor bundesweit Beachtung“, sagt Johannson – was sich jetzt auch in der Ausrichtung des Kongresses Schulverpflegung niederschlägt.

Für eine Mahlzeit nach DGE-Standards sind drei Euro zu veranschlagen. Die Preise in Göttingen liegen etwas darüber: 3,13 Euro kostet ein Essen in der Primarstufe im Abonnement (Einzelbestellung 3,34 Euro), in der Sekundarstufe 3,23 Euro (3,45) und für Lehrer und Mitarbeiter 4,09 Euro (4,30).

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