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Göttinger Modellbörse: Neue alte Heise-Papiermodelle

Gefalzt und geklebt Göttinger Modellbörse: Neue alte Heise-Papiermodelle

Lokalgeschichte aus Papier steht auch diesmal wieder im Mittelpunkt der ersten Göttinger Modellbörse des Jahres. Am Sonntag, 10. Februar wird wie immer eine Sonderausstellung gezeigt, diesmal zum Thema: Papiermodelle aus der Region Göttingen.

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Ein Heise-Modellbaubogen der aufwändigeren Art: Das Göttinger Rathaus war damals sehr populär.

Quelle: EF

Weende. Schon im Oktober vergangenen Jahres ging es unter dem Motto „Kreativ und günstig“ um Papiermodelle. Gezeigt wurden unter anderem Kartoneinlagen zur Verstärkung und Fixierung der von der Firma Schneeweiss gereingten und gebügelten Hemden. Durch das Holtenser Atelier Erwin Heise wurden diese Kartoneinlagen mit verschiedenartigen Motiven bedruckt und – was damals besonders die Kinder erfreute – als Ausschneide- und Bastelbögen mit Flugzeug-, Schiffsmodellen und Gebäuden, passend zu Modelleisenbahn und  Wiking-Autos.

Während der Herbstbörse und danach bis hin zur vergangenen Woche meldeten sich bei den Organisatoren Bürger und übergaben auch bislang unbekannte Bögen Göttinger Gebäuden mit – darunter der Bismarckturm, das Rathaus, das Auditorium und das Deutsche Theater. Zu den Gebäuden aus der Region  in Papierform zählen im weiteren Sinne auch die Burg Ludwigstein, die Marienburg und die Kaiserpfalz in Goslar – hier fehlen den Modellbörse-Ausrichtern noch einzelne Bögen.

Lokalgeschichte aus Papier steht auch diesmal wieder im Mittelpunkt der ersten Göttinger Modellbörse des Jahres. Am Sonntag, 10. Februar, wird wie immer eine Sonderausstellung gezeigt.

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Ein weiteres Glanzstück: die Burg Plesse, wie sie wohl um 1625 ausgesehen hat. Für dieses Stück müssen 25 Einzelbögen ausgeschnitten und zusammengesetzt werden. Es wäre schade, solche Originalbögen heute zu verbasteln: Mit der heutigen  Drucktechnik können die Bögen wie die Originale  kopiert und dann geschnitten, gefalzt und geklebt werden .

Die größte Überraschung allerdings ist ein erst jetzt aufgetauchter und bislang unbekannter Heise-Ausschneidebogen mit dem Modell eines Pferdefuhrwerks von Schneeweiß. Mit diesem Fuhrwerk wurde bis in die 70er Jahre die Wäsche im Stadtgebiet ausgeliefert. Ältere Göttinger erinnern sich sicher gern an dieses von zwei Schecken gezogene Gefährt.

Dieser Bogen ergänzt nach einem VW Kombi und einem Hanomag-ähnlichen LKW  den Schneeweiß -Modellfuhrpark. Cornelia Schmidt,  Organisatorin der Göttinger Modellbörse, sucht weiterhin nach Modellbaubögen. Sie bittet auch die Tageblatt-Leser, in ihren Unterlagen nach alten Hemdenbögen der Firma Heise/Schneeweiß zu suchen, um eine vollständige Übersicht über die damalige Bastel-Kreativität in der Region zu bekommen.

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