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Göttinger Modellbörse: Neue alte Heise-Papiermodelle Walter Fischer hat sich die Leidenschaft bewahrt

Modellbauer

Walter Fischer hat sich die Leidenschaft bewahrt

In den 1950er Jahren waren die Modellbaubögen aus Papier gang und gäbe: Kaum ein Junge, der sich nicht daran versucht und manches Mal geflucht hat, wenn man sich verschnitten oder verklebt hatte. Einer, der sich die Leidenschaft bewahrt hat, aus einem zweidimensionalen Stück Papier ein kunstvolles dreidimensionales Modell zu fertigen, ist Walter Fischer.

Ein Heise-Modellbaubogen der aufwändigeren Art: Das Göttinger Rathaus war damals sehr populär.

© EF

Der aus dem Gartetal stammende Fischer wurde in seiner Kindheit ein Fan des Kartonmodellbaus: Sein Vater begann in den 50er Jahren mit Papp-Modellen, häufig ganz ohne Vorlage. Sohn Walter übernahm diesen Nachlass und erweiterte ihn nach und nach um weitere kleine und große Kunstwerke.

Fischer wird auch bei der Modellbaubörse am Sonntag präsent sein: In der Weender Festhalle zeigt  der Sammler Fischer Raritäten wie das Wasserflugzeug Do X: Das 1929 gebaute Vorbild war damals das bei weitem größte Flugzeug der Welt, und auch das Papiermodell kann beeindrucken.

Größer noch ist Fischers 1,20 Meter langes Modell des Passagierschiffs „United States“, damals ein technisch revolutionärer Abgesang auf die große Zeit der Ozeanliner, die noch in den 1950er Jahren den Passagierverkehr auf dem Atlantik beherrschten, dann aber binnen weniger Jahre vom Flugzeug verdrängt wurden. Zu Fischers Modellen zählen zudem das Segelschulschiff Gorch Fock und die imposante Wartburg.

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