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Göttinger Rat beschließt mehrheitlich CDU/FDP-Prüfauftrag

Diskussion um Förderung des Leistungssports Göttinger Rat beschließt mehrheitlich CDU/FDP-Prüfauftrag

Welche Einnahmen entgehen der Stadt, sollte sie bei einem Aufstieg der BG Göttingen in die erste Basketball-Bundesliga auf die Hallenmiete verzichten? Mit Möglichkeiten einer Förderung des Leistungssports soll sich die Göttinger Stadtverwaltung beschäftigen – vor dem Hintergrund einer von sozialdemokratischer Seite gestarteten Diskussion der vergangenen Wochen.

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Neues Rathaus in Göttingen.

Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Göttingen. „Eine Entscheidung sollten wir erst nach Vorlage der Fakten treffen“, begründete Güntzler den Vorstoß der CDU/FDP-Gruppe im Rat. Gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen sowie der Göttinger Linken stimmte der Rat dem Prüfauftrag zu.

„Was nehmen wir ein? Was kostet es uns?“, sind laut Gruppensprecher Güntzler (CDU) die Fragen, die vor einer Entscheidung über Förderung des Spitzensports beantwortet werden müssen.

Die SPD im Rat teile zwar den Wunsch, den etwaigen Einnahmeausfall zu ermitteln, halte aber die CDU-Initiative „für zu kurz gesprungen“, erklärte Frank-Peter Arndt, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Uns geht es nicht um Einzelunterstützung, sondern Sportförderung“.

Hinsichtlich des Stadtmarketings und der Imageförderung müsse die Unterstützung des Spitzensports ihren Platz finden. Arndt regte an, über eine kommunale Sportstiftung nachzudenken. „Die Stadt kann das nicht allein stemmen.“

Kein Konzept für ein Stadtmarketing

Ablehnend äußerte sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Ulrich Holefleisch warf allen Initiatoren vor, „das Fell des Bären zu zerlegen, bevor er erlegt ist. Das ist Wahlkampf und leichtfertig.“ Es gebe kein Konzept für ein Stadtmarketing, „und da taugt es nichts, sich einfach etwas herauszupicken.

Holefleisch warnte davor, den anderen Göttinger Vereinen „ein bedenkliches Signal“ zu geben. Gegen den Prüfantrag argumentierte auch Civar Akad (GöLinke). „Es ist nicht in unserem Sinne, den Spitzensport – gewinnorientierte Unternehmen – auf Kosten der Kommune zu fördern.“ Anders sähe es aus, wenn der Prüfauftrag auf den Breitensport abzielte.

Die großen Sportvereine profitierten auch von der BG, wandte Thomas Häntsch (CDU) ein. „Jugendarbeit im Spitzensport und Breitensport gehen Hand in Hand.“ Und die Stadt erziele zusätzliche Einnahmen. Dennoch handele es sich nur um einen Prüfauftrag, betonte Häntsch.

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