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Göttinger Symphonie-Orchester-Musiker hat Instrumente wieder

Aus Herz gerissen, ins Gebüsch geschmissen Göttinger Symphonie-Orchester-Musiker hat Instrumente wieder

Es sei, so klagte Oboist Viorel Bindila seinen Kollegen vom Göttinger Symphonie-Orchester (GSO), als ob ihm ein Stück aus dem Herzen gerissen worden sei. Unbekannte haben ihm seine wertvollsten Schätze, die eigene Oboe und ein dem GSO gehörendes Englischhorn, gestohlen.

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Glücklich: Viorel Bindila.

Quelle: EF

Göttingen. Dann merkten sie, dass sie damit nichts anfangen können und schmissen sie im Cheltenhamparkt in ein Gebüsch.

Am Donnerstag verbreitete die Pressesprecherin der Polizeiinspektin Göttingen, Jasmin Kaatz, noch die Nachricht von dem Diebstahl – samt Aufruf, sich bei der Polizei zu melden, wenn man etwas weiß über den Verbleib der Instrumente.

Zur selben Zeit hat eine Spaziergängerin im Cheltenhampark in einem Gebüsch einen großen schwarzen Koffer entdeckt – das Behältnis mit Horn und Oboe. Wenig später konnte Bindila, stellvertretender Solo-Oboist des Orchesters, überglücklich seine Instrumente in Empfang nehmen.

Mehr wert als die Versicherungssumme

Sie sind ihm deshalb viel mehr wert als die Versicherungssumme – 6500 Euro für das Horn, 4300 für die Oboe –, weil solche klassischen Instrumente von Profimusikern über Jahre eingespielt werden müsssen.

Die Mundstücke der Oboe etwa schnitzt Bindila stets eigenhändig, um ihr ihren ganz eigenen Klang zu entlocken.

Der Diebstahl war übrigens am Dienstag gegen 18 Uhr passiert, als das GSO in der Stadthalle probte. Als er zum Auto auf dem Albaniplatz zurückkehrte, fand Bindila dieses brutal aufgebrochen vor. Der große Koffer mit den wertvollen Instrumenten fehlte.

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Im 18. und 19. Jahrhundert besaß Göttingen eine florierende Kulturszene: Musiker trafen sich zu Konzerten, Instrumentenbauer wie Paul Crämer und Gottlieb Streitwolf exportierten ihre Instrumente in zahlreiche europäische Länder.

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