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Göttinger Wolfgang Moritz züchtet Chabo-Hühner in Grone

Pünktlich zum Fest Göttinger Wolfgang Moritz züchtet Chabo-Hühner in Grone

Wenn Wolfgang Moritz (72) von seinen Küken spricht, beginnen seine Augen zu leuchten: Der erste Vorsitzende des Rassegeflügelzuchtvereins Göttingen-Grone hält zwei ängstliche Junghühner in seinen Händen. „Meinetwegen könnten die immer so klein bleiben“, schwärmt er.

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Eine besondere Beziehung: Zwei Tage alte Küken auf der Hand von Wolfgang Moritz.

Quelle: Theodoro da Silva

Grone/Elliehausen. Moritz ist seit 1955 im Groner Verein tätig und erhielt für seine Chabo-Hühner schon zahlreiche Auszeichnungen, wie zuletzt auch auf der Europaschau 2012 in Leipzig. Die Liebe für sein Hobby spiegelt sich auch in seinem Garten wieder: Mehrere Hühnerställe mit Chabos, Kina-Chabos und Okina-Chabos hat er während der vergangenen Jahrzehnte gebaut.

„So viele sollten es zu Beginn gar nicht werden“, sagt Moritz, der heute seine Hühner selber züchtet. Besonders stolz ist er derzeit auf seine zwei Tage alten Küken. Der Hühnernachwuchs schlüpft nach 21 Tagen, aber schon einige Tage vorher fangen die Küken im Ei an zu piepsen. Sie beginnen also im Ei sowohl mit der Glucke als auch miteinander zu kommunizieren.

Nun hüpfen die 22 Winzlinge bei 30 Grad aufgeregt und laut piepsend im Kükenstall umher. Grund zur Aufregung gibt es genug.

So findet am Karfreitag, 29. März die 49. Niedersächsische  Zuchtstamm und Kükenschau im Gasthaus Berge, Gesundbrunnen 7, in Elliehausen statt. Küken mit und ohne Eltern stehen von 8 bis 14 Uhr neben anderen Rassetieren zum Verkauf. „Wer kaufen will, kommt früh“, empfiehlt Moritz.

Das Ereignis lockt nicht nur Käufer, sondern auch Familien aus der ganzen Region an. Besonders beliebt bei Kindern ist der Kükenring, bei dem die Junghühner gestreichelt und in die Hand genommen werden können. Vergangenes Jahr zog die Kükenschau mehr als 400 Besucher an, dieses Jahr „hoffen wir auf noch mehr“, so Moritz.

Von Samira Tanko

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