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Göttinger gedenken der Fukushima-Opfer

Jahrestag Göttinger gedenken der Fukushima-Opfer

Mit einer Schweigeminute haben am Montag knapp 40 Atomkraftgegner auf dem Göttinger Hiroshimaplatz der Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima gedacht. Am 11. März 2011 hatte ein Erdbeben und eine riesige Flutwelle zu der Katastrophe in dem japanischen Atomkraftwerk geführt.

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Vor dem Neuen Rathaus: Erinnerung an die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima am 11. März vor zwei Jahren.

Quelle: Pförtner

Göttingen / Berlin. Bei der Feierstunde am Neuen Rathaus enthüllte Bürgermeisterin Helmi Bebehani (SPD) ein Schild, auf dem der Name „Hiroshimaplatz“ sowohl  in lateinischer Schrift als auch in japanischen Schriftzeichen zu lesen ist. Ein gefalteter Origami-Kranich, das Leidens- und Hoffnungsymbol des ersten Atombombenabwurfs im August 1945, ist ebenfalls zu sehen.

Das Schild geht auf eine Initiative der Göttinger Anti-Atom-Initiative zurück, die von den Grünen und den Linken im Rat als Antrag formuliert worden ist. Der Kulturausschuss gab  Ende Januar grünes Licht für die Aufstellung des Schildes. An der Feierstunde nahmen gestern neben Vertretern aus den Ratsfraktionen und der Kulturverwaltung auch japanische Anti-Atomkraft-Aktivisten teil.

Bereits am Mittag hatten in Berlin rund 200 Demonstranten vor der japanischen Botschaft in Berlin demonstriert. Mit dabei auch knapp  20 Teilnehmer aus Göttingen, die zum größten Teil bereits am Sonntag am frühen Morgen mit vier Treckern aus der Region unter Leitung des Seeburger Biobauern Ludwig Pape aufgebrochen waren.

„Die Stimmung vor der Botschaft war gut.Die Aktion war friedlich und beeindruckend“, berichtet der Göttinger Ratsherr Patrick Humke (Linke) , der selbst 20 Stunden am Treckerlenkrad saß. Beteiligt an der Berliner Demo waren auch „viele Japaner“, so Humke. Pape erhielt die Gelegenheit, eine Erklärung in der Botschaft abzugeben.

Die Pflanzung eines japanischen Kirschbaumes, dem Symbolbaum Japans, im benachbarten Tiergarten war den Aktivisten nach Papes Angaben vom Bezirksamt Berlin-Mitte untersagt worden.

Mit dem Trecker nach Berlin zur Anti-Atom-Demo: der Göttinger Konvoi an der japanischen Botschaft. ©Humke

Mit dem Trecker nach Berlin zur Anti-Atom-Demo: der Göttinger Konvoi an der japanischen Botschaft. ©Humke

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„Ich kämpfe nicht für mich, sondern für die nachfolgenden Generationen.“ Eva Heinke ist eine von rund 60 Atomkraftgegnern, die sich am Sonnabend kurz vor 12 Uhr am Groner Tor getroffen haben, um gegen für einen schnellen Atomausstieg und die Stilllegung des rund 60 Kilometer entfernten Atomkraftwerks Grohnde zu demonstrieren.

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