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Göttinger nutzen Angebote am bundesweiten Astronomietag

Sonne, Mond und Sterne Göttinger nutzen Angebote am bundesweiten Astronomietag

Die Bedingungen waren nicht eben ideal, um etwa den Kometen mit der Bezeichnung C/2011 L4, auch Panstarrs genannt, am wolkenbedeckten Abendhimmel zu entdecken. Da halfen auch die Teleskope im Institut für Astrophysik der Georg-August-Universität und der Amateurastronomischen Vereinigung Göttingen (AVG) im Hainbergobservatorium nicht viel.

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Judith und Robert Bredebusch im Spiegel: Bernd Lechte von der Amateurastronomischen Vereinigung erklärt die Funktion des Sonnenturms.

Quelle: Heller

Göttingen. Bei klarer Sicht hätte man die Chance gehabt, ihn am Westhorizont zu entdecken, sagte Bernd Lechte von der AVG.

Über den „kosmischen Vagabunden“ und allerlei mehr in Sachen Sonne, Mond und Sterne informierte beim bundesweiten Astronomietag am Sonnabend auch der Förderkreis Planetarium Göttingen. Astronomie-Fans hatten die Gelegenheit, das Institut für Astrophysik zu besichtigen, Vorträgen zu lauschen oder durch die Teleskope gen Himmel zu blicken.

Am Nachmittag nutzten etwa 20 Personen die Möglichkeit, sich entlang des Planetenweges über das Sonnensystem zu informieren.

Diplomingenieur Christof Köhler vom Institut für Astrophysik lieferte ihnen allerlei Daten und Fakten zu Sonne, Venus, Erde und Co. So erfuhren die Teilnehmer zum Beispiel, dass Sonnenwinde den Funkverkehr stören können und dass vermutlich nicht Außerirdische mit großen Thermometern die 15 Millionen Grad im Sonnenkern gemessen haben.

„Hoffentlich werden wir nachher nicht abgefragt“

„Seit meiner Kindheit fasziniert mich die Astronomie“, gestand Helga Scheewe, die den Ausführungen aufmerksam lauschte. „Mein größter Traum wäre es, einmal durch das Spiegelteleskop in der Atacama-Wüste zu gucken“, meinte sie.

Über die Funktionsweise der alten Teleskoptechnik im Hainbergobservatorium und des Sonnenturms informierten die AVG-Mitglieder ihre Besucher – allein am Nachmittag geschätzte 80 Gäste . Unter anderem erfuhren Judit und Robert Bredebusch, wie das Sonnenlicht eingefangen und in Spektralfarben „zerlegt“ wird.

„Das ist sehr interessant, aber natürlich auch  ganz schön kompliziert“ , fand Robert Bredebusch und fügte lachend hinzu: „Hoffentlich werden wir nachher nicht abgefragt.“

Die Neugöttinger hatten Plakate gesehen, in denen auf den Astronomietag hingewiesen wurde. Interesse an den Erläuterungen und den ehemaligen Forschungsgebäuden im Göttinger Wald hatten auch Kirsten und Jan-Hendrik Thomann mit ihren Kindern Lukas (sieben Jahre), Nele (fünf Jahre) und Tim (sechs Monate).

Die Göttinger Familie nutzte den Astronomietag, um Observatorium und Sonnenturm zu besichtigen.

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