Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Göttinger zeigen ihre Beinkleider

Mehr als nur Hose – Jeans ist Kult Göttinger zeigen ihre Beinkleider

Es gibt nur wenige Kleidungsstücke, die trotz sämtlicher Modephasen immer modern sind – und nur wenige, denen so viele Lieder gewidmet wurden wie ihr: die Jeans. Sie ist das Kult-Kleidungsstück schlechthin und zu fast jedem Anlass ein Zeichen von modischem Bewusstsein.

Voriger Artikel
Landgericht Göttingen: Prozess wegen Spielhallen-Überfall
Nächster Artikel
Skatclub (SKC) Güntersen steigt in erste Bundesliga auf

Unterschiedlichste Jeans: Binh Wittkowski, Anna Jäger, Leonie Boddin und Mohammed Rajab.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Ihr Erfinder, Levi Strauss, würde am heutigen Mittwoch 185 Jahre alt werden.

Aus diesem Grund hat das Tageblatt in der Göttinger Innenstadt Passanten befragt, was den blauen Baumwoll-Klassiker auch nach so langer Zeit noch zum Lieblingskleidungsstück von Jung und Alt macht.

„Die Jeans passt einfach zu jedem Outfit“, findet Leonie Boddin (20). Besonders die Marke G-Star habe es ihr angetan. Auch Anna Jäger (20) trägt meistens Jeans: „Zu schicken Anlässen kann man sie genauso gut anziehen wie an normalen Tagen.“ Nur an heißen Tagen sei die Jeans nicht das ideale Kleidungsstück, sind sich beide einig.

„Außer zum Schlafen natürlich“

Max Langsch (17) trägt seine Jeans so gut wie immer. „Außer zum Schlafen natürlich“, fügt er lachend hinzu. Dabei bevorzugt er die Marke S. Oliver: „Da kann man sich sicher sein, dass die Jeans eine gute Qualität haben.“ Auch ist ihm wichtig, dass die Hosen bequem sind.

„Die Jeans ist ein sehr demokratisches Kleidungsstück“, findet die Professorin für Kunstgeschichte Lydia Haustein (59). „Schließlich können einfach alle Menschen diese Hosen tragen, denn es gibt teure und günstige“. Auch sie schätzt, dass man Jeans zu jedem Anlass tragen kann: Sogar zum Empfang eines Botschafters habe sie die blaue Baumwollhose schon einmal getragen.

Ihre erste Jeans war eine Levis. Die hat Haustein so gut gefallen, dass sie diese Marke seit ihrem 16. Lebensjahr kauft – und seitdem auch alle Jeans aufgehoben hat. „Ich habe so um die 40 Stück“, gibt sie mit einem Lächeln zu. Mohammed Rajab (19) trägt seine Jeans immer, „außer zum Sport oder zu Hause“. Er schätzt an der Jeans, dass sie ein offizielles Kleidungsstück ist, das er zu jedem Anlass anziehen kann. Die Marke sei ihm dabei egal. Auch die Farben variiert er gerne: Egal ob blau oder braun – Hauptsache Jeans.

Used look

„Am liebsten trage ich den used look“, erzählt Binh Wittkowski (24) und meint mit Absicht ausgewaschene oder zerschlitzte Hosen, die gebraucht aussehen sollen. Ihm gefällt an der Jeans, dass sie stabil und kratzfest ist. „Ich ziehe zur Arbeit Jeans an, aber genauso im Alltag. Wenn ich ausgehe, sind Jeans auch meine erste Wahl“, erklärt er.

Der in Franken geborene Levi Strauss hatte die Jeans übrigens ursprünglich als Hose für Goldgräber in San Francisco angefertigt, nachdem er nach Amerika ausgewandert war. Um die Hosentaschen, in die die Gräber Werkzeuge steckten, zu stabilisieren, versah er sie mit Nieten.

Von Melissa Ebert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeigenspezial
Die Bilder der Woche vom 18. bis 24. November
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt