Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Gregor Motzer neuer SPD-Chef im Stadtverband

Göttingen: Christmann gibt Posten ab Gregor Motzer neuer SPD-Chef im Stadtverband

Gregor Motzer ist neuer Vorsitzender des Göttinger SPD-Stadtverbandes und löst Stefan Christmann ab. Während ihrer Jahreshauptversammlung haben die Delegierten der Ortsverbände auch ihre Bundestagsabgeordneten aufgefordert, das geplante Gesetz zum Schutz vor Kinderpornografie zu ändern.

Voriger Artikel
Schavan hält Laudatio
Nächster Artikel
Mahnwache: „Tod der Diktatur“

Staffelstab-Übergabe: Gregor Motzer (l) und Stefan Christmann.

Quelle: CM

Ein konsequenter Kommunal-Wahlkampf und die Endphase seiner Promotion ließen sich nicht zufriedenstellend vereinen, erklärte Christmann seinen Rücktritt in die Parteiarbeit ohne Posten. Der 27-Jährige hatte den Vorsitz vor zwei Jahren übernommen. Sein 34-jähriger Nachfolger Gregor Motzer war einziger Kandidat und bekam 53 positive Delegiertenstimmen – bei sieben Ablehnungen und drei Enthaltungen. Motzer ist seit 2000 SPD-Mitglied, war bisher Besitzer im Stadtverbandsvorstand und ist außerdem Abgeordneter im Göttinger Kreistag. Während seines Studiums war der Inhaber einer Werbeagentur Asta-Vorsitzender. Motzer warb als Kreistagsabgeordneter unter anderem für eine Politik über die Göttinger Grenzen hinaus. Die Stadt habe als Oberzentrum eine besondere Verantwortung.

Neue Beisitzer

Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurden in einer Kampfabstimmung die künftigen Besitzer Sylvia Binkenstein (49 Stimmen) und Martin Bender (42 Stimmen). Bender ist auch Geschäftsführer des Stadtverbandes.

Einstimmig haben die Delegierten während der Jahreshauptversammlung am Donnerstag auch eine Aufforderung an die SPD-Bundestagsfraktion verabschiedet – „insbesondere“ an ihren „eigenen“ Abgeordneten Thomas Oppermann: Die Fraktion soll das von der Bundesregierung geplante Telemediengesetz und den damit verbundenen Schutz vor Kinderpornografie in der zurzeit diskutierten Form ablehnen. Vorgesehene Sperrungen problematischer Seiten seien nur ein fadenscheiniger Schutz, so die Göttinger Sozialdemokraten. Die wirklichen Täter könnten so nicht ermittelt werden, die eigentlich verbotenen Seiten würden weiter existieren. Der Stadtverband plädiert für „Löschen statt sperren“, auch um Internetzensur zu vermeiden.

Von us

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Sicherheitswochen: Struckmeier System Büro
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt