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Göttinger Polizei kontrolliert 258 Autos

Großaktion Göttinger Polizei kontrolliert 258 Autos

Mit 80 Beamten hat die Polizei 258 Fahrzeuge kontrolliert, die Identität von 249 Personen festgestellt und elf Personen durchsucht. Das Ziel: die Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen in Stadt und Landkreis Göttingen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Bei dieser zweiten umfangreichen Sonderkontrollaktion der Polizeiinspektion Göttingen am Donnerstag und Freitag vergangener Woche waren Beamte verschiedener Dienststellen und der Bereitschaftspolizei in zivil und uniformiert im Einsatz. Neben verdeckten Maßnahmen nahmen die Polizisten insbesondere im Nahbereich und an Zufahrtsstraßen von potenziell einbruchgefährdeten Wohngebieten verstärkt Verkehrskontrollen durch. Ziel hierbei: Hinweise auf Täterbewegungen zu bekommen. Dabei fielen Zivilbeamten im Bereich Ebergötzen am Donnerstag drei Männer aus Göttingen auf, die zuvor Bewohnern nach Sperrmüll gefragt haben sollen. Die Gruppe wurde in ihrem Auto kontrolliert, die Personalien festgestellt. „Erfahrungsgemäß“, so die Polizei, „nutzen einige Täter derartige Hilfsmittel, um im Vorfeld geeignete Tatobjekte auszubaldowern.“ Daher rät die Polizei zu besonderer Vorsicht und bittet darum, verdächtige Personen sofort zu melden.

Neben der intensivierten Streifentätigkeit bildete die Prävention das zweite wichtige Standbein der Polizeiaktion. Einbruchschutzexperten des Präventionsteams waren daher unter anderem in zuletzt von Einbrechern heimgesuchten Wohngebieten oder Ortschaften, darunter auch Ebergötzen, unterwegs. Die Beamten begutachteten Häuser beispielsweise hinsichtlich gekippter Fenster und führten beratende und aufklärende Gespräche mit den Anwohnern. Wie schon bei der Dezember-Kontrollaktion beobachtet, entfaltete auch die zweite Sonderkontrolle offenbar eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher, meint die Polizei: „Mit Beginn der verstärkten Polizeipräsenz blieben Wohnungseinbruchserien schlagartig aus.“ Weitere gleichgeartete Kontrollen „sind deshalb geplant und werden zeitnah folgen“.

Seit dem 1. Dezember ist die Ermittlungsgruppe „Wohnung“ als Reaktion auf den starken Anstieg von Wohnungs- und Tageswohnungseinbrüchen im Einsatz. Sie besteht aus sieben Ermittlern und einem Experten der Analysestelle der Polizei.

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