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Großbaustelle: Kirche wird saniert

Gerüst steht seit Juni Großbaustelle: Kirche wird saniert

Eingerüstet ist die Christuskirche seit Juni. An dieses Bild werden sich die Menschen in Nörten-Hardenberg gewöhnen müssen. Aufgrund gravierender Schäden wird die Kirche beim Rathaus in drei Bauabschnitten saniert. Das soll bis 2014 dauern.

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Wird in drei Abschnitten saniert: die Christuskirche in Nörten-Hardenberg.

Quelle: Heller

Nörten-Hardenberg. „Das ist jetzt eine Großbaustelle, die uns drei Jahre beschäftigen wird“, sagt der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Wolfgang Ohlmann. Im Juni hat die Landeskirche mit dem ersten Bauabschnitt mit kleineren Mauerarbeiten, Holzreparaturen am Dachstuhl und der Dacheindeckung begonnen. 380 000 Euro betragen die Kosten allein für diese Maßnahmen. Von der Landeskirche Hannover als Eigentümer der Kirche werden sie komplett übernommen.

Noch könne der Gottesdienst in der Kirche abgehalten werden, sagt Ohlmann. Doch während der zweiten Bauphase im kommenden Jahr, müssen die Gläubigen für den Gottesdienst umziehen. Dann werden die Fenster herausgenommen und aufgearbeitet, die Kirche muss geschlossen werden. Außerdem seien Natursteinarbeiten am Kirchenschiff vorgesehen, sagt Frank Wagner vom Amt für Bau und Kunstpflege der Landeskirche. Der Gottesdienst soll dann laut Ohlmann in der Marienkirche zu Marienstein gehalten werden. Außerdem gebe es Überlegungen, wegen der Waisenhauskapelle schräg gegenüber der Christuskirche beim Gräflichen Landsitz anzufragen. Im dritten Bauabschnitt, geplant 2014, ist laut Wagner die komplette Sanierung des Kirchturms vorgesehen. Solange bleibe die Baustelle überwacht und gesichert.

Um auch die Sakristei erneuern zu können, hat sich die Kirchengemeinde etwas einfallen lassen: „Das sind 12 000 Ziegel“, weist Ohlmann auf die üppigen Pakete mit neuen Ziegeln hinter dem Bauzaun. Daneben liegt ein Stapel der alten Ziegel, die bereits abgedeckt sind. Einen Teil davon will die Gemeinde verkaufen, mit oder ohne Signatur des Pastors. Den Erlös – gebraucht werden rund 5000 Euro – will sie für die Sakristei benutzen. Denn für Innensanierungen, allein der Schönheit dienlich, zahle die Landeskirche nichts, erklärt Wagner. Den Plan, auch den Kirchplatz schön zu gestalten, habe der Flecken zunächst auf Eis gelegt, sagt Ohlmann.

Erst wenn die Kirchensanierung abgeschlossen ist, will der Flecken den Platz im Rahmen der Städtebausanierung angehen. Und zum 110-jährigen Bestehen der Kirche 2014 soll alles zusammen fertig werden. Denn dann soll auch gefeiert werden.

Von Ute Lawrenz

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