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Stadt-Grüne für Radwegerneuerung an alter B 3

Mobilität Stadt-Grüne für Radwegerneuerung an alter B 3

Die Göttinger Grünen setzen sich für eine Erneuerung des Radweges entlang der alten Bundesstraße 3 zwischen Bovenden und Göttingen ein. Damit widerspricht Grünen-Fraktionssprecher Ulrich Holefleisch Aussagen im Bovender Bauausschuss, wonach die Stadt Göttingen kein Interesse am Ausbau der alten B 3 für den Radverkehr habe.

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Das Archivbild zeigt die alte Bundesstraße 3 zwischen Göttingen und Bovenden.

Quelle: Peter Heller

Göttingen/Bovenden. Während der Bovender Sitzung war es um die Frage gegangen, ob Bovenden für den „Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr“ eine Förderung der Projektkosten beantragen sollte. Eine Bewerbung um die Fördermittel müssten beide Kommunen – Bovenden und Stadt Göttingen – abgeben und auch die Mittel dafür in den Haushalt einplanen. Kurzfristig sei jedoch seitens der Stadt Göttingen nicht mit entsprechenden Aktivitäten zu rechnen, argumentierte die Bovender Verwaltung, weil die Göttinger die Prioritäten ihrer Radwegplanung im Bereich Helleweg legten.

Sternförmig von und nach Göttingen

Holefleisch hat jetzt in einer gemeinsam Mitteilung mit der Bovender Grünen-Gemeinderätin Petra Jaeckel betont, dass die Grünen im Rat der Stadt die Verbesserung des Radweges entlang der Gemeindeverbindungsstraße entlang der alten B 3 ausdrücklich befürworten. 60 Prozent der Pendler kämen aus dem Nahbereich, deshalb „brauchen wir eine gute Radwegeinfrastruktur“ so Holefleisch. Und Jaeckel ergänzt: „Der Helleweg ist eine tolle Verbindung zwischen Eddigehausen und dem Bovender Oberdorf nach Göttingen und soll daher als Fahrradstraße ausgebaut werden. Für Bovender aus dem Altdorf bietet sich jedoch die Verbindung über die alte B 3 an. Für uns gibt es kein Entweder-oder. Die Mobilitätswende gelingt nur mit dem Sowohl-als auch.“

Die Grünen streben laut Mitteilung an, Radwege von und nach Göttingen sternförmig in den Landkreis auszubauen. „Etwas Besseres als ein Bundesförderprogramm für Radwege kann uns doch gar nicht passieren. Die gemeinsame Antragsstellung vom Flecken Bovenden und der Stadt Göttingen soll zeitnah nachgeholt werden“, so Holefleisch. Beide Verwaltungen seien aufgefordert, die Förderbedingungen zeitnah zu prüfen und die Mittel für die Co-Finanzierung in den Nachtragshaushalt 2018 einzustellen.

Von Britta Eichner-Ramm

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