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Grüne Grone: Gift in Grone und Flötergraben

Hallenbrand Grüne Grone: Gift in Grone und Flötergraben

Bei dem Lagerhallen-Großbrand am Freitagmorgen, 2. März, im Groner Industriegebiet sind größere Mengen Giftstoffe freigesetzt worden. Das hat jetzt ein von der Stadt bestellter Gutachter nachgewiesen.

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Gesperrt: der Platz um die ausgebrannte Lagerhalle.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Außerdem hat die Stadtverwaltung jetzt ein Spezialunternehmen mit dem Transport, der Zwischenlagerung und der Beseitigung der Reste der in der Halle bislang gelagerten Materialien beauftragt, teilte Stadt-Sprecher Detlef Johannson weiter mit.

Die im Löschwasser nachgewiesenen giftigen polychlorierten Biphenyle (PCB) seien nach Angaben des Gutachters zum großen Teil über die Kanalisation und von dort in die Abwasserreinigungsanlage der Stadt gelangt. Inwieweit darüber hinaus die Grone und der Flötergraben PCB-belastet sind, müsse jetzt durch Untersuchungen von Sedimentproben geklärt werden, die von der Stadt ebenfalls in Auftrag gegeben worden seien. Bis dahin rät die Stadt, keinen in der Grone oder im Flötergraben gefangenen Fisch zu essen. Weitere Vorsichtsmaßnahmen seien nicht notwendig.

Der Gutachter werde jetzt für alle in der Halle bislang gelagerten Materialien Art und Sicherung des Transportes, der Zwischenlagerung und der Beseitigung festlegen, nachdem die Polizei die aus der Halle entfernten Behälter und Stoffe begutachtet, bewertet und dokumentiert habe. Messungen der Luft beim Brand hätten keine Schadstoffbelastungen ergeben, sagte Johannson weiter. Durch das günstige Wetter sei die Rauchwolke nach oben abgezogen.

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