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Grüne wollen Tempo 30 im Stadtgebiet testen

Modellversuch Grüne wollen Tempo 30 im Stadtgebiet testen

Ginge es nach der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, würde in absehbarer Zukunft der Verkehr nur noch mit 30 statt mit 50 oder 60 Stundenkilometern durch sämtliche Straßen der Stadt Göttingen fahren – als Grundlage für einen wissenschaftlich begleiteten Modellversuch. Ein Antrag soll während der Ratssitzung am 15. Februar eingebracht werden.

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Quelle: Foto/Montage: Heller

Göttingen. Vom Ausbremsen des Fahrzeugverkehrs erhoffen sich die Grünen-Politiker gleich mehrere Effekte: weniger schwere Unfälle, gesundheitsschädliche Emissionen und Energieverbrauch, dafür aber mehr Klimaschutz und Konkurrenzvorteile für umweltverträgliche Alternativen zum Auto.

Auch die Lebensqualität der Menschen soll zunehmen, was mit einem weiteren Ratsantrag der Grünen korrespondiert. Letzterer zielt darauf ab, die Stadt möge für ihren Lärmaktionsplan die Lärmschutzempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation berücksichtigen. Diese fordere unter anderem, „dass jeder Mensch zur Förderung seiner Gesundheit die Möglichkeit haben sollte, nachts bei offenem Fenster zu schlafen“.

Weniger Schadstoffausstoß, weniger Tempo, weniger Krach : „Wir gehen davon aus, dass sich die Ziele des Klimaschutzes, der Verkehrssicherheit und des Gesundheitsschutzes mit keiner anderen Maßnahme vergleichbar günstig, schnell und effizient umsetzen lassen“, begründet Ulrich Holefleisch, Bauausschussmitglied der Grünen, die Forderung nach einem Tempo-30-Modellversuch. Anlass für den Antrag sei die aktuelle Diskussion über den Lärmaktionsplan, den die Stadt gemäß einer EU-Richtlinie erstellen müsse.

Mit dem Vorstoß für Tempo 30 unterbietet die Fraktion sich allerdings selbst: Bereits im vergangenen August hatten die Grünen dem Verkehrslärm in der Stadt Göttingen den Kampf angesagt und sich für Tempo 40 vor allem auf Hauptverkehrsstraßen stark gemacht. Bei den übrigen Fraktionen war der Vorschlag nicht auf Gegenliebe gestoßen.

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Radler auf die Straße

Die Stadt will Radfahrer möglichst flächendeckend auf die Straße bringen. Das geht nicht immer, aber: An etwa 20 Straßenabschnitten soll die ausgeschilderte Pflicht aufgehoben werden, die Radler auf den Radweg zwingt. Im Stadtgebiet gibt es zurzeit etwa 55 solcher Pflicht-Radwege. Auf allen anderen haben Radfahrer die Wahl.

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