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Grüner City-Ring soll wieder erkennbar werden

Innenstadtkonferenz Grüner City-Ring soll wieder erkennbar werden

Der Wall soll erhalten und aufgewertet werden, ebenso der Baumbestand und die privaten und öffentlichen Grünflächen in der Innenstadt – das sind drei der fünf Ziele, die in dem Konzept „Stadtgrün“ des Innenstadtleitbildes 2010 von der Stadt Göttingen festgelegt worden sind.

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Im Blickpunkt: Grünanlagen wie das Rosarium am Wall.

Quelle: Hinzmann

Über diese sollen am Sonnabend, 23. Januar, während der zweiten Innenstadtkonferenz diskutiert werden. Während der Konferenz steht die zukünftige Entwicklung der Innenstadt im Mittelpunkt.

Die beiden weiteren Ziele sind die Themen „Wasser im Stadtraum“ und die „Attraktivität der Innenstadt als Aufenthaltsort für Kinder und Jugendliche“, die ausgebaut und verbessert werden sollen. Dabei sieht das Konzept der Innenstadtkonferenz vor allem in dem Bereich der Wasserwelt und der Attraktivität noch einige Defizite, die behoben werden sollen. So gebe es kaum historische Brunnenanlagen oder Trinkwasserbrunnen und auch die Lückenschließung des Fußweges entlang des Leinekanals sei noch nicht ausreichend. Ebenso fehlen Flächen für Spielplätze oder Großspielgeräte. Darüber hinaus sei die Wallanlage nicht mehr überall zu sehen und auch nicht mehr als zusammenhängender Grünring erkennbar, wie zum Beispiel am Albanikirchhof oder am Theaterplatz. Dort, wo es Walldurchlässe gibt, fehle eine Gestaltung.

Um diese Schwächen zu beheben, sollen unter anderem das „bereits bestehende Wallkonzept von 2004/2005, welches den Wall an sein historisches Vorbild von 1765 anpassen will, umgesetzt“ und „weitere Spielplätze in Grünbereichen sowie auf öffentlichen und privaten Flächen geschaffen“ werden. Außerdem sehen die Handlungsansätze des Konzeptes vor, dass der Leinekanal schrittweise saniert und gestalterisch aufgewertet werden soll, ebenso soll Wasser in Form von Brunnen und Trinkwasserspendern im Stadtraum sichtbar gemacht werden. Dadurch sollen die bereits bestehenden Stärken der Stadt erweitert werden. So habe Göttingen neben der Wallanlage, die zusammen mit ihren Vorflächen die Innenstadt einrahme (auch „grüner Innenstadtring“ genannt), „so gute Erholungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe im Herzen ihrer Innenstadt“ wie kaum eine andere Stadt vergleichbarer Größenordnung, heißt es in dem Konzept. Das führe auch zu einer Verbesserung der Luftqualität in der Innenstadt.

Göttingens Innenstadt wird durch den rund dreieinhalb Kilometer langen Wall eingerahmt, der den Schutz eines Garten- und Baudenkmals sowie eines Naturdenkmals aufweist. In der Innenstadt selbst gibt es rund 16,5 Hektar Grünflächen, zu denen unter anderem der Botanische Garten und das Rosarium zählen.

Die zweite Innenstadtkonferenz beginnt am Sonnabend, 23. Januar, um 10 Uhr in der Aula des Felix-Klein-Gymnasiums, Böttingerstraße 17. Weitere Informationen unter Telefon 05 51 / 4 00 25 58.

Von Constanze Wüstefeld

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