Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
„Grundlegende Neugestaltung“ des Carrés

Textilanbieter soll einziehen „Grundlegende Neugestaltung“ des Carrés

Umbau ab Sommer, Abschluss der Arbeiten im Frühjahr 2014 – der Zeitplan für eine „umfassende Sanierung“ des Einkaufszentrums Carré in der Weender Straße steht. Projektentwickler Rüdiger Weitzel, Geschäftsführer der Erwe Real Estate aus Frankfurt, kündigt eine „grundlegende Neugestaltung“ des Carrés an. Flächen würden „komplett“ neu zugeschnitten.

Voriger Artikel
Stadt Göttingen tauscht Müllbehälter um
Nächster Artikel
„Verhandlungen gescheitert“

Baustelle Einkaufszentrum: Ab Sommer 2013 soll das Carré umfassend saniert und umgestaltet werden.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Geplant ist, „einen großen, international bekannten“ Textilanbieter in das Carré zu holen. „Den gibt es schon“, sagt Weitzel. Namen nennt er nicht. Für diesen sollen rund 2000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf zwei Etagen bereitgehalten werden. Ob es bei dem Umbau auch gelingt, wie überlegt, die derzeitige Gesamtverkaufsfläche von 9000 Quadratmeter auf 10 000 aufzustocken, ist noch nicht sicher.

Die Sanierung soll „im laufenden Betrieb“ geschehen. Das, so Weitzel, erfordere von den Mietern ein „hohes Maß an Flexibilität“. Die von der Immobilien-Zeitung ins Spiel gebrachten Investitionskosten in Höhe von 16 Millionen Euro will Weitzel gegenüber dem Tageblatt nicht bestätigen.

Weitzel hatte das Carré im Juni 2011 von der SHB Innovative Fondskonzepte, eine Tochter der Fonds und Immobilien Holding München AG (FIHM), gekauft. Inzwischen hat er es an die englische Fondsgesellschaft Resolution Property aus London verkauft, für die er das Projekt entwickelt und betreut. Seit Ende Oktober verwaltet die Estama Gesellschaft für Real Estate Management mbH die rund 15 000 Quadratmeter Carré-Fläche plus das benachbarten Parkhaus.

Christina Forrest von Resolution Property kündigt etwa die Versetzung der Rolltreppen, die deutliche Verkleinerung des großzügigen Restaurantbereiches im Erdgeschoss zu Gunsten von mehr Verkaufsfläche, eine „bessere Nutzung“ der bestehenden Flächen und andere Ladenzuschnitte an. „Es ist ein Rundum-Renovierungsprogramm, bei dem wir Geld in die Hand nehmen“, sagt Forrest zu den Plänen des „in die Jahre gekommenen“ Carrés. Dabei sei man in „enger Abstimmung“ mit der Stadt.

Nach Auskunft von Stadtsprecher Detlef Johannson liegt der Stadt aber noch kein Bauantrag vor. Weitzel kündigt an, diesen innerhalb der nächsten Monate zu stellen. In Gesprächen hätte die Stadt ein „zügiges Verfahren“ zugesagt. Gesprächsbedarf gebe es noch zur Gestaltung der Fassade. Geplant ist, in den oberen Etagen weitere Fenster einzubauen. Wie viele von den derzeit 25 Mietern im Gebäude bleiben, steht noch nicht fest. Das Konzept sieht vor, dass die drei großen Ankermieter – der Elektromarkt Saturn, der Supermarkt Tegut und der Drogeriemarkt DM – im Haus bleiben.

Es werde derzeit auch mit weiteren Mietern über ihren Verbleib im Center verhandelt, sag Forres. Ein bis zwei, so ihre Einschätzung, werden wohl bleiben. Das Angebot im Zentrum wird sich „komplett“ ändern und sich mehr in Richtung „Fashion“ verschieben, sagt Forrest. Filialen nationaler und internationaler Marken schweben ihr vor. Mit der Vermietung ist die Düsseldorfer Firma Prime Real Estate Consulting beauftragt. Der Plan von Resolution Property sieht vor, das Carré umzubauen und am Markt zu etablieren, um es nach drei bis fünf Jahren wieder zu verkaufen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Immobilienfond

Das Einkaufszentrum Carré ist an einen europäischen Immobilienfond verkauft. Ein entsprechender Kaufvertrag ist abgeschlossen.

mehr
Anzeigenspezial
Die Bilder der Woche vom 2. bis 8. Dezember
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt