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Grundstücks-Zufahrten in Dransfeld sollen saniert werden

Einsturzgefährdet Grundstücks-Zufahrten in Dransfeld sollen saniert werden

Die erste Überfahrt musste bereits wegen Einsturzgefahr gesperrt werden. In der Dransfelder Gerhart-Hauptmann-Straße haben Anwohner vor mehr als 50 Jahren Überfahrten über den Graben hinweg zu ihren Grundstücken gebaut. Nun hat ein von der Verwaltung beauftragter Statiker herausgefunden, dass die acht Bauwerke dringend saniert werden müssen.

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Marode: die Grundstücks-Zufahrten an der Gerhart-Hauptmann-Straße in Dransfeld.

Quelle: Heller

Dransfeld. Das teilte Verwaltungsmitarbeiterin Karin Uckermann dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt mit.

Die Stadt, die den Bürgern das Erreichen des eigenen Grundstücks ermöglichen muss, steht in der Verantwortung. Sie kann die Eigentümer aber an den Kosten beteiligen. Sie belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 27 000 Euro pro Überfahrt.

Die Sanierung ist seit Jahren geplant, wurde aber vom Rat aufgrund der schlechten Haushaltslage immer wieder aufgeschoben. Eine Verrohrung des Grabens ist zu teuer und würde aufgrund des dadurch behinderten Wasserablaufs wohl auch nicht genehmigt.

In Ossenfeld steht die Sanierung des Gehwegs entlang der Göttinger Straße an. Es wird wahrscheinlich einen Zuschuss von 50 Prozent geben. Stadt und Anlieger müssen die verbleibenden 50 000 Euro aufbringen. In Ossenfeld muss auch die Straße Am Thie erneuert werden. Das war 2008 aus Kostengründen aufgeschoben worden, als der Thieplatz im Rahmen der Dorferneuerung neu gestaltet wurde.

Ein Bild der Situation

In Varmissen steht die Sanierung der Schulstraße und des Hohen Feldes an. Der Ausschuss zögerte die Maßnahmen bisher heraus, weil nur wenige Anlieger, bei der Schulstraße fünf, beim Hohen Feld sieben, heranzuziehen sind.

In Imbsen will die Stadt einen 50 Meter langen, zwei Meter breiten und 15 000 Euro teuren Gehweg entlang des Imbsener Wegs erstellen. Bisher stand eine Scheune direkt an der Straße. Die Firma Hesse hat sie abgerissen und errichtet derzeit auf dem Gelände einen Neubau. Der Ausschuss will prüfen, ob der Gehweg nicht auch schmaler und kürzer werden kann.

In Bördel muss die Treppe zur Kirche instand gesetzt werden. Die Kommunalpolitiker wollen sich zunächst bei einem Außentermin ein Bild der Situation machen.

Von Michael Caspar

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Sanierung

In den kommenden vier Jahren will die rot-grüne Landesregierung 40 Millionen Euro zusätzlich in die Sanierung maroder Landesstraßen investieren. Bis 2017 werden damit 39 Projekte gefördert, darunter einige in den Kreisen Northeim und Göttingen. Das teilte das Verkehrsministerium in Hannover mit.

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