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Halloween: Gespenster heulen im Gruselkeller

Private Geisterbahn in Groß Schneen Halloween: Gespenster heulen im Gruselkeller

Wer besitzt schon einen eigenen Friedhof vorm Haus? Am Sonntag ist das auf jeden Fall die Familie Rettberg in Groß Schneen. Die Ansammlung von Grabsteinen gehört zu einer besonderen Inszenierung, denn zu Halloween machen die Rettbergs aus ihrem Haus jedes Jahr aufs Neue eine große Geisterbahn.

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Im eigenen Gruselkeller: Mario und Melanie Rettberg.

Quelle: Heller

Im Mittelpunkt steht dabei der labyrinthähnlich angelegte Gruselkeller, den am Sonntag alle Interessierten, ob Kinder oder Erwachsene, zu Fuß erkunden können. Gruppen dürfen gebildet werden, Taschenlampen sind hingegen verpönt.

Der Eingang zum Gruselkabinett liegt gleich neben dem Friedhof. Wenn sich das Garagentor öffnet, fällt der Blick auf ein Gewirr aus Tüchern und Bettlaken, und schon schlägt es zur Geisterstunde. Gekreische von Raben ertönt, und die Feuchtigkeit im Keller legt sich wie ein klammer Schatten über die Haut. Wenn sich die Augen gerade an die Dunkelheit gewöhnt haben, fährt einem schon zum ersten Mal der Schreck in die Glieder: Ein Gespenst rasselt mit den Ketten, und aus seinem Totenkopf stechen glühend-rote Augen hervor.

Vorbei an einem Skelett tastet man sich weiter durch die engen, dunklen Gänge, bis ein fieser Zauberer sein gefährliches Lachen über einem ausschüttet. Mit der Gänsehaut im Nacken geht es vorbei an einer Schlachterbank voller Knochen, zischenden Fledermäusen und schwarzen Spinnen – bis einen Mario und Melanie Rettberg wieder in Empfang nehmen.

Die Idee zu seinem Gruselkeller kam dem Ehepaar vor einigen Jahren, als die Kinder des Ortes zu Halloween an ihrer Tür klingelten und „Süßes oder Saures“ forderten, wie es nunmal Brauch ist. „So einfach wollten wir ihnen das aber nicht machen. Also hat mein Mann eine Gruselperücke aufgesetzt, um die Kinder zu erschrecken“, erzählt die 34-Jährige. Das kam gut an, also heckten die beiden eine Geistergeschichte nach der nächsten aus, bestellten Gespenster im Internet und bauten weiter an ihrem Gruselkeller.

„Wir haben einfach Spaß daran, Leute zu erschrecken“, sagt Mario Rettberg (39). Daher öffnen sie ihren Keller in Groß Schneen, Helmstor 7, am Sonntag ab 19.06 Uhr für alle, die Lust haben, sich zu gruseln und schaurig zu verkleiden.

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