Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Hann. Münden feiert Party zum Geburtstag des Dr. Eisenbart

350 Jahre Hann. Münden feiert Party zum Geburtstag des Dr. Eisenbart

Die Drei-Flüsse-Stadt setzt ganz auf Doktor Eisenbart. Obwohl nur zufällig in Hann. Münden gestorben und in der Aegidienkirche begraben, wird der legendäre Wanderarzt als berühmtester Mündener vereinnahmt und künftig unübersehbar sein.

Voriger Artikel
Mauer an der Steintorstraße in Obernjesa ist marode
Nächster Artikel
Gleichen: Projekt „Jung kauft Alt“ gescheitert

Geburtstagsfeier vor dem Rathaus: Die Mündener Eisenbärte und ihr lebensgroßes Vorbild, die neue Doktor-Eisenbart-Figur.

Quelle: Theodoro da Silva

Hann. Münden. Zum 350. Geburtstag des Doktors ohne Uni-Abschluss feierten Mündener und Gäste am Mittwoch eine Party vor dem Rathaus und im Ratsbäuhaus. Dabei wurde auch die erste von sechs lebensgroßen Eisenbart-Figuren enthüllt, die künftig an allen Einfallstraßen Bersucher begrüßen soll.

Der barocke Wanderarzt, durchaus ein Könner seiner Zunft und ein Talent in Unterhaltung und Eigenwerbung, soll nicht nur die Touristen bei den regelmäßigen kleinen Sprechstunden sondern auch die leere Stadtkasse kurieren.

Die Stadt  und der Touristik-Verein Naturpark Münden haben dabei nicht nur die sechs neuen Figuren, sondern auch den amtierenden Doktor Eisenbart, Jürgen Flentje, und vier weitere lebende Eisenbarts an ihrer Seite.

Bei der Feier vor dem Rathaus wurde gleich der Jahrhunderte alte Marktplatz in „Dr. Johann-Andreas-Eisenbart-Platz“ umgetauft. Bürgermeister Klaus Burhenne (CDU) enthüllte die erste Eisenbart-Figur. Der Mündener Unternehmer Fred Stemmer, der die sechs Figuren stiftete, ließ sich von der Münchhausen-Figur in Bodenwerder inspirieren.

Hann. Münden feiert Party zum 350. Geburtstag des berühmten Wanderarztes. © Theodoro da Silva

Zur Bildergalerie

Der Mündener Chorleiter Lars Bücker animierte die Geburtstagsfeier-Besucher zur Gründung der „Eisenbart-Chöre“. Alle sangen das berühmte Eisenbart-Lied mit, durch das der Doktor im 19. Jahrhundert erst dem Vergessen wieder entrissen wurde.

Der ehemalige Stadtdirektor und Ehrenvorsitzende des Touristik-Vereins, Karl-Wilhelm Lange, hatte einige Zeilen dazugedichtet, „vom Doktor ins Ohr geflüstert“.

Für das neue Doktor-Eisenbart-Spiel „What a man“ versprach der Berliner Regisseur Walter Kalk „ein spannendes Stück, wo der Bart ab ist“, modernen Tanz und Rap-Songs. Der Spielort ist ab Juni der historische Packhof in der Lohstraße.

Neben Spezialitäten in Form einer Eisenbart-Torte gab es für Party-Besucher auch Eisenbarts „schwarze Medizin“ – ein Schwarzbier.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeigenspezial
Bilder der Woche 13. bis 19. Januar
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt