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Hann. Münden und umliegende Ortschaften leiden unter Umleitungsverkehr

Sperrung der Autobahn 7 Hann. Münden und umliegende Ortschaften leiden unter Umleitungsverkehr

Ist die Autobahn 7 gesperrt – wie jüngst nach dem Verkehrsunfall am Mittwochabend, bei dem ein 47 Jahre alter Autofahrer ums Leben kam –, kommt es auf den Umleitungsstrecken zu erheblichen Behinderungen.

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Dichter Verkehr in Hann. Münden: Nach Sperrung der A 7 quält sich am Gründonnerstag der Osterreiseverkehr durch die Stadt.

Quelle: Burkhardt

Hann. Münden/Dransfeld/Staufenberg. Vor allem die Stadt Hann. Münden ist davon betroffen, denn gleich drei als A-7-Umleitung ausgewiesene Bundesstraßen (B 3, B 80 und B 496) führen durch die Stadt.

Doch auch für die Bewohner der Ortschaften Lutterberg, Landwehrhagen und Uschlag bedeutet eine Sperrung auf der A 7 „eine sehr starke Belastung“, sagt Janine Herr, Sprecherin der Gemeinde Staufenberg. Auch Hans-Jürgen Beister aus Meensen kennt das Problem. „Wenn die A 7 zu ist,“ so die Erfahrung des stellvertretenden Bürgermeisters der Gemeinde Scheden, würden sich viele Schleichwege suchen. Er vermutet, dass Navigationsgeräte die Verkehrsteilnehmer die steile Straße hinauf nach Meensen lotsen würden.

„Wie kommen die sonst darauf, hier langzufahren?“, so Beister.  Die Belastung durch Umleitungsverkehr habe in den vergangenen Jahren merklich zugenommen, meint Dietmar Bode, Bürgermeister in Jühnde. Eine Jühnderin sagt: „Da wackeln die Tassen im Schrank.“ Bei der mehrtägigen Sperrung wie nach dem Gift-Unfall im Dezember 2014 wurde in der Ortsdurchfahrt Dransfeld ein halbseitiges Parkverbot angeordnet, sagt Bau- und Ordnungsamtsleiter Dirk Aue. Nicht so am Gründonnerstag. Da war es auf der Langen Straße „zwar eng, aber nicht chaotisch“.

„Für ein Massenaufkommen von Schwer- und Individualverkehr ist einfach nicht genug Platz,“ sagt Rechtsdirektor Volker Ludwig zur Situation in Münden. Alles stockte am Donnerstag, weil mehrere Faktoren zusammenkamen. Wegen des Osterreiseverkehrs quälten sich besonders viele Lkw und Pkw durch die Stadt. An den Knotenpunkten stockte der Verkehr, besonders an den ampelgesteuerten Brücken (Weserbrücke, neue Werrabrücke, Pionierbrücke) und an der „Concordia“-Kreuzung. Hier regelten Polizisten den Verkehr. Schließlich kam der Verkehr auf der B 496 bei Bonaforth am Donnerstag zum Erliegen, weil der Bahnübergang aufgrund eines nach technischem Defekt liegengebliebenen Zuges gesperrt werden musste.

Ermittlungen zur Unfallursache dauern an

Lutterberg. In Folge des tödlichen Verkehrsunfalls vom Mittwochabend auf der Autobahn 7 unweit der Anschlussstelle Lutterberg haben die Aufräum- und Reparaturarbeiten bis Donnerstag angedauert. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hätten „extrem schlechten Witterungsverhältnisse“ den Einsatzkräften große Probleme bereitet. Die A 7 war zwischen Hedemünden und Lutterberg teilweise vereist und musste vor Freigabe für den Verkehr zunächst von Räumfahrzeugen befahren werden. Auch konnte der rumänische Sattelzug erst am Donnerstag von der Unfallstelle abtransportiert werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen wurden der Lkw und der Leichnam des bei dem Unfall getöteten Autofahrers beschlagnahmt.

Auch die Ermittlungen der Polizei zur Unfallursache dauerten am Donnerstag noch an, wobei die Informationen zum Unfallhergang am Donnerstag präzisiert wurden. Danach geriet der rumänische Lkw-Fahrer  beim Abbremsen auf einer Gefällstrecke zwischen Werratalbrücke und der Anschlussstelle Lutterberg nach links und touchierte dort den Mercedes einer 28-jährigen Frau aus dem Main-Kinzig-Kreis. Lkw und Mercedes durchbrachen die Mittelplanke.

In der Folge krachten ein Volvo und ein Mitsubishi in den Lkw. In dem Volvo aus dem Landkreis Osnabrück wurde der 47 Jahre alte Beifahrer bei dem Unfall getötet, die 46 Jahre alte Fahrerin sowie ein im Fond sitzender 13-jähriger Junge wurden schwer verletzt. Eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt wurden die Insassen des Mitsubishi, ein 51-Jähriger aus dem Landkreis Oder-Spree und seine 17-jährige Beifahrerin. Die Mercedesfahrerin wurde leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf rund 170 000 Euro geschätzt. be

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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