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Harms kritisiert Bericht zum Wohnungsmarkt

Göttingen Harms kritisiert Bericht zum Wohnungsmarkt

Nach der Göttinger CDU-Ratsfraktion und der Göttinger Stadtverwaltung hat sich nun auch der Göttinger Ratsherr Thomas Harms (Grüne) zum 23. Bericht zur Wohnungsmarktbeobachtung geäußert.

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Thomas Harms

Quelle: Kuhn/Archiv

Laut dem Bericht, den das Institut für Regionalwirtschaft am Standort Hannover (CIMA) im Auftrag der niedersächsischen Landesregierung und der NBank erstellt hatte, soll die Anzahl der Einwohner in der Stadt Göttingen von derzeit 118 914 auf 117 360 im Jahr 2035 abnehmen. Die Zahl der Haushalte verringere sich laut Prognose im selben Zeitraum von 74825 auf 71560. Entsprechend weniger neuer Wohnraum werde benötigt.

Eigenartig findet Harms, dass nur die mit Erstwohnsitz gemeldeten Bürger der Stadt Göttingen Eingang in dieses Gutachten finden. Die im Gutachten angenommene demographische „Schwundsucht“ in der Stadt sei zudem empirisch nicht belegt. Das Gegenteil, so Harms, sei der Fall. Die Einwohnerzahl wachse stetig, die Stadt sei für Hinzuziehende äußerst attraktiv. „Bezahlbarer Wohnraum fehlt in jeder Hinsicht, und Göttingen braucht weitere 5000 Wohneinheiten, wie das sauber gearbeitete Gewos-Gutachten zeigt“, so Harms. Wolle man die soziale Spaltung in der Stadt nicht vertiefen, benötige man Wohnraum, den man auch mit geringem Einkommen bezahlen könne. Dies sei in Göttingen kaum noch der Fall, da in den nächsten Jahren der überwiegende Teil des Sozialwohnungsbaus aus der Mietpreisbindung falle. „Die Behauptung der NBank ist haarsträubend, den tatsächlichen Verhältnissen diametral entgegengesetzt und irreführend“, so Harms. bm

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