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"Harte Zeiten in der Pflege vorbei"

Empfang Weender Krankenhaus "Harte Zeiten in der Pflege vorbei"

Das Evangelische Krankenhaus Weende hat im vergangenen Jahr die Krankenpflege deutlich ausgebaut. Das habe in diesem Bereich zu einer Beruhigung der Situation geführt, sagte der Medizinische Geschäftsführer Prof. Michael Karaus beim Neujahrsempfang des Krankenhauses am Mittwochabend.

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Volles Haus beim Neujahrsempfang im Weender Krankenhaus.

Quelle: R

Weende. Generell habe das Krankenhaus 2016 auf den Faktor Personal gesetzt. In der Pflege seien mehr als 30 neue Stellen geschaffen worden. Die frisch examinierten Pflegekräfte hätten eine höhere Eingangsvergütung und die bisherigen Pflegenden „als Anerkennung für die harten Zeiten für die vielen unbesetzten Stellen“ einen Sonderzuschlag bekommen. Der „traditionell sehr gute Ruf in der Patientenversorgung“ sei ein „entscheidender Faktor des Weender Erfolges“, erklärte Karaus vor gut 300 Gästen.

Für sein Krankenhaus sei die Informationstechnik (IT) derzeit das große Thema. Auch die Sicherheit: Im vergangenen Jahr hätten Hacker mehrere große Kliniken lahmgelegt „und zu horrenden Lösegeldzahlungen genötigt“. Ohne komplexe IT-Lösungen könnten die vielfach vernetzten Prozesse im Krankenhaus mit der Notwendigkeit der schnellen Verfügbarkeit von Daten nicht mehr bewältigt werden. Das Weender Krankenhaus habe deshalb die beiden unterschiedlichen Systeme an den Standorten Weende/Lenglern und Neu-Mariahilf durch ein neues gemeinsames Systen ersetzt. Dies alleine habe 1,5 Millionen Euro gekostet, „ist aber nur der Anfang“, sagte Karaus. 2017 werde in Weende eine flächendeckende WLAN-Versorgung installiert - eine Voraussetzung für die elektronische Patientenakte auf allen Kanälen.

Besonders stolz sei das Krankenhaus auf sein Geriatrisches Zentrum, das im vergangenen Jahr sein 15-jähriges Bestehen feierte. In Südniedersachsen sei Weende das einzige Krankenhaus mit einer solchen Einrichtung. Ein Problem dabei sei allerdings die chronische Unterfinanzierung durch die Kassen.

Die Finanzen seines Krankenhauses sähen gut aus, erklärte Karaus. Trotz der gestiegenen Ausgaben in der Pflege, im IT-Bereich und der Baumaßnahmen in Neu-Mariahilf habe man „ein sehr zufriedenstellendes positives Ergebnis erwirtschaften können“. Weende als großes Regionalkrankenhaus neben dem Uni-Klinikum sei gesund.

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