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Hartplatz ist zurzeit heißes Pflaster

Sportausschuss Hartplatz ist zurzeit heißes Pflaster

Ein heißes Pflaster ist derzeit der Hartplatz der Schul- und Freizeitsportanlage Bovenden. 250 000 Euro soll die Gemeinde für die Sanierung zuschießen. Sperrvermerk oder nicht, war der Streitpunkt. Damit die Zuschüsse fließen, ist der Förderantrag beim Kreissportbund gestellt. Bis gestern, Mittwoch, 28. November, um 17 Uhr musste auch der Nutzungsvertrag dort vorliegen.

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Bovender Hartplatz: Der Sportverein möchte dort gern einen ganzjährig nutzbaren Kunstrasenplatz anlegen.

Quelle: Heller

Bovenden. Weil die Drainage sei nicht mehr funktioniere, sei der Platz sehr hart und berge Verletzungsgefahren, schilderte Elke Vetter vom Amt für Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice im Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Heimatpflege.

Schon seit 2006 werde das Thema im Flecken diskutiert. Nun hat der Bovender Sportverein (BSV) die Trainingssituation beschrieben und die Sanierung dringlich gemacht.

Der Verein favorisiert den Umbau des Platzes in einen ganzjährig nutzbaren Kunstrasenplatz. Er selbst will als Bauträger auftreten.

Durch eine Bauträgerschaft könne der BSV Zuschüsse sowohl aus dem Sportstättenförderprogramm vom Landkreis als auch vom Kreissportbund Göttingen beantragen, erklärte Vetter. Die Voraussetzung für die Antragstellung sei die Beteiligung an den Baukosten.

Der Verein müsse 20 Prozent der Kosten tragen. Erforderlich sei zudem, dass der Flecken dem BSV die Nutzung des bisherigen Hartplatzes vertraglich für mindestens 15 Jahre einräume. Vom Flecken beantragt der BSV einen Zuschuss von 250 000 Euro.

Die Gemeinde sei bereit, das Geld zu geben, sagte Vetter, allerdings zunächst mit Sperrvermerk. Dass das Geld vom Flecken fließt, wollte auch die SPD im Fachausschuss daran koppeln, dass die anderen Zuschüsse fließen.

Außerdem soll es einen Nutzungsvertrag zwischen BSV und Gemeinde geben. Im Ausschuss wurden darin noch Details geändert.

Unter anderem sollen auch die Gemeinde, die Schulen und die anderen fußballspielenden Vereine der Gemeinde den Kunstrasenplatz nach Abstimmung mit dem BSV nutzen können.

Für eine Aufhebung des Sperrvermerks ganz im Sinne des BSV machte sich die Gruppe aus CDU, FWG, FDP und Grünen stark. Dagegen stellte sich Bürgermeisterin Heidrun Bäcker. „Sobald der BSV die Zuschussbescheide hat, heben wir den Sperrvermerk auf“, kündigte sie an.

Anders empfahl es die Politik. Einstimmig votierte der Ausschuss dafür, dass die Gemeinde die beantragten 250 000 Euro zahlt. Auch dem Nutzungsvertrag stimmte der Ausschuss geschlossen zu.

Die Einwilligung der Mitglieder des Verwaltungsausschusses zum Nutzungsvertrag galt es gestern per Umlaufbeschluss einzuholen, damit er rechtzeitig vorgelegt werden konnte. Zwölf Jahre sei es her, dass ein Umlaufverfahren im Flecken zum Einsatz gekommen sei, wusste Bäcker.

Uneinig waren sich die Fraktionen in dem Votum zum Sperrvermerk. Im Sinne des BSV stimmte die Gruppe für die Streichung und setzte sich gegen die SPD durch.

Von Ute Lawrenz

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