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Verstümmelung statt Pflege

BUND kritisiert Göttinger Stadtverwaltung Verstümmelung statt Pflege

"Verstümmelte" Gewächse am Wegesrand: Der BUND Göttingen kritisiert einen in seinen Augen unsachgemäß ausgeführten Heckenrückschnitt auf dem Feldbornberg in Nikolausberg. Die Göttinger Stadtverwaltung erklärt nun auf Anfrage, dass sie längst nachgebessert habe.

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Quelle: r

Nikolausberg. "Es ist keine Frage, dass die Hecken und Feldgehölze gerade auch entlang landwirtschaftlich genutzter Wege regelmäßig zurückgeschnitten werden müssen", teilt der BUND Göttingen mit. Aus Gründen des Naturschutzes, insbesondere mit Blick auf die Brutvögel, müssten solche Arbeiten bis spätestens Ende Februar abgeschlossen sein. Wichtig sei aber auch, wie solche Arbeiten ausgeführt werden, sagt Hermann Merkord vom BUND: „Was in Nikolausberg auf dem Feldbornberg gemacht wurde, ist keine Heckenpflege, sondern eine Verstümmelung.“

Eine aufmerksame Spaziergängerin habe den BUND im März auf die dortigen Arbeiten hingewiesen. „Wir haben uns selbst ein Bild vom Zustand der bearbeiteten Heckenbereiche gemacht und sind fassungslos“, so Merkord. Es sei kein einziger sauberer Ast- oder Gehölzschnitt zu erkennen, sondern nur bis zu 80 Zentimeter lange "völlig aufgefaserte Enden". Auch größere Gehölze, wie eine bereits blühende Weide, seien am Stamm und im Kronenbereich beschädigt worden. „Dies ist ein Fall für die Untere Naturschutzbehörde“, so Merkord.

Die Stadtverwaltung räumt ein, dass der Baubetriebshof für die Arbeiten verantwortlich sei. Der habe aber nun im April nachgebessert. "Nach den ersten gröberen Arbeiten" habe jetzt erst der eigentliche Pflegeschnitt stattgefunden, so Verwaltungssprecher Detlef Johannson.

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