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„Heftige Woche“ für Göttinger Feuerwehren

Drei Brände „Heftige Woche“ für Göttinger Feuerwehren

Drei Brände haben die Berufsfeuerwehr Göttingen und diverse Ortsfeuerwehren in dieser Woche in Atem gehalten. „Das war eine heftige Woche für uns“, sagte Frank Gloth, Sprecher der Göttinger Feuerwehr.

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120 Feuerwehrleute im Einsatz: Zwei brennende Fachwerkhäuser in Knutbühren lösen einen Großeinsatz aus.

Quelle: Pförtner

Besonders schlimm sei der Schwelbrand in einem Wohnhaus im Beselerweg in Weende gewesen, bei dem eine 68-jährige Frau und ihr 69-jähriger Ehemann ums Leben kamen. „Das allein war schon schwer genug“, so Gloth. Doch nur einige Stunden später mussten die Kameraden bereits zum nächsten Feuer ausrücken – diesmal zu einem Küchenbrand im Okerweg auf dem Göttinger Leineberg. Und damit nicht genug: Am Donnerstagabend, 3. März, gegen 21.30 Uhr brannte ein Fachwerkhaus in der Lindenallee im Göttinger Ortsteil Knutbühren und löste einen weiteren Großeinsatz aus.

Trotz dieser extremen Belastung in den vergangenen Tagen hätten die Feuerwehrleute einen sehr guten Job gemacht, lobte Gloth die Kameraden. Auch die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren – bei dem Großeinsatz in Knutbühren waren immerhin die Ortsfeuerwehren Grone, Holtensen, Hetjershausen, Groß Ellershausen, Elliehausen, Knutbühren und Barterode sowie die Berufsfeuerwehr mit insgesamt rund 120 Mann beteiligt – habe bestens funktioniert. Nur so sei es bei dem Einsatz in Knutbühren gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf einen benachbarten Stall zu verhindern. „Sonst hätte das noch schlimmer ausgehen können“, so Gloth.

Die Ursache für das verheerende Feuer in Knutbühren, bei dem zwei Fachwerkhäuser erheblich beschädigt wurden, ist unterdessen weiterhin unklar, wie die Polizei mitteilte. Alle Hausbewohner blieben unverletzt. Die beiden Familien kamen zunächst bei Nachbarn unter. Der entstandene Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere 100 000 Euro. Von sieben während des Brandes aus der Stallung entlaufenen Rindern fehle derzeit noch jede Spur, hieß es. Der Brandort wurde von der Polizei für weitere Untersuchungen zur Brandursache beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

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