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Heimatmuseum Northeim: Von der Steinzeit bis zum Mittelalter

Fundstücke Heimatmuseum Northeim: Von der Steinzeit bis zum Mittelalter

Das Heimatmuseum Northeim bekommt wieder eine archäologische Abteilung: Am Mittwoch, 17. April, soll sie eröffnet werden. Wer sich über die frühe Geschichte der Stadt Northeim informieren möchte, wird künftig im Foyer fündig. Dort können Funde von der Steinzeit bis zum Mittelalter angesehen werden.

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Freuen sich über die neue Archäologie-Abteilung im Heimatmuseum Northeim: Ekkehard Just und  Stefan Teuber.

Quelle: Heller

Northeim. Zwischen 1991 und 2003 wurden im Eingangsbereich des Museums Am Münster ur- und frühgeschichtliche Exponate aus Northeim und Umgebung gezeigt. Weichen mussten die Ausstellungsstücke jedoch 2004, als der spektakuläre Höckelheimer Münzfund einzog. „Wir hatten einfach keinen Platz“, erinnert sich Stadtarchivar Ekkehard Just. Die ärchäologischen Kostbarkeiten vom Tongefäß bis zum Mammutzahn kamen ins Magazin.

Und wurden im Museumbetrieb vermisst. „Es gab  immer wieder Anfragen aus der Bevölkerung, vor allem auch von den Schulen“, berichtet Just. Im Jahr 2010 lag wieder ein Konzept vor, wie die archäologische Sammlung wieder integriert werden könnte. „Wir waren allerdings auf Sponsorenunterstützung angewiesen.“

Schließlich halfen die Kulturstiftung des Landkreises Northeim, die KSN-Stiftung der Kreissparkasse, die Reddersen-Stiftung und der Heimat- und Museumsverein für Northeim und Umgebung.

Fachliche Unterstützung kam aus der Nachbarschaft: Einbecks Stadtarchäologe Stefan Teuber, seit gut 20 Jahren Kenner auch der archäologischen Fundorte im Raum Northeim, stellte die Ausstellung zusammen und verfasste Beschriftungen und Infotafeln für die zeitliche Einordnung zwischen Steinzeit und Mittelalter.

Teuber griff auf die alten, ausgelagerten Exponate zurück, die teils erneut restauriert wurden wie etwa das 1,25 Meter lange Stück eines im Kiesabbau bei Edesheim gefundenen Mammutzahns, und fügte viel neues ein. Zu sehen ist auch die in den 1930er-Jahren gefundene „Edesheimer Kulttrommel“ aus der Zeit zwischen 3200 und 2800 vor Christus, die im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover aufbewahrt wurde.

Auch aus dem Städtischen Museum Göttingen kamen archäologische Fundstücke zurück in die Stadt Northeim. Die Ausstellung umfasst acht Vitrinen und ebenso viele große Infotafeln. Liebevolles Detail der Präsentation: das Modell eines Grabhügels.

Eröffnet wird die neue archäologische Abteilung im Northeimer Heimatmuseum, Am Münster 32/33, am Mittwoch, 17. April, um 18 Uhr.

Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 12 Uhr, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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