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Heimische Feuerwehrmänner siegreich

Posanz verteidigt Titel Heimische Feuerwehrmänner siegreich

Großer Erfolg für die Göttinger Berufsfeuerwehr um Joachim Posanz und den Bremker Feuerwehrmann Jens Lüdeke: Bei den Weltmeisterschaften der härtesten Feuerwehrmänner im australischen Sydney gab es für die heimischen Teilnehmer einen wahren Medaillen-Regen.

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Er lebe hoch: Familie, Freunde und Kollegen der Bremker Feuerwehr feiern Jens Lüdeke bei seiner Rückkehr.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Unangefochtene Nummer eins ist und bleibt der Göttinger Berufsfeuerwehrmann Joachim Posanz. Der 40-Jährige holte sich erneut den Titel des härtesten Feuerwehrmanns (Toughest Fierfighter alive, TFA) und sicherte sich die Goldmedaille. Posanz verteidigte damit seinen Titel, den er vor zwei Jahren in Korea errungen hatte.

Doch auch die Leistungen der anderen heimischen Feuerwehrmänner konnten sich sehen lassen. So holte Alexander Meyer in seiner Altersklasse (35 bis 39) im Kampf um den Titel des härtesten Feuerwehrmanns der Welt Silber. Und in der Staffel sicherten sich Posanz, Meyer, Lüdeke und Florian Domis (Berufsfeuerwehr Darmstadt) die Goldmedaille. Im Team – dem der Göttinger Thomas Ziaja angehörte – gab es noch einmal Silber. Hinzu kamen weitere Medaillen. So gewann Lüdeke unter anderem Gold im Stair Run (Treppenlaufen).

Während die Göttinger Feuerwehrmänner noch ein paar Tage Urlaub in Australien machen und erst am Sonntag zurückkehren, kam Lüdeke bereits am Mittwoch in Deutschland an. Seine Familie, Freunde und Kollegen der Feuerwehr Bremke bereiteten ihm einen umjubelten Empfang. Mit Plakaten, Bannern und Applaus ließen gut 40 Leute den 22-Jährigen am örtlichen Feuerwehrgerätehaus hochleben.

„Sehr schön“ sei das gewesen, sagte Lüdeke. Er habe seine Heimat in den zwei Wochen, die er in Sydney weilte, sehr vermisst. Umso schöner sei es nun gewesen, mit einigen Titeln und Medaillen zurückzukehren. Sekt habe er aber nicht getrunken, dafür sei er nach der gut 45-stündigen Heimreise einfach zu müde gewesen. Außerdem trinke er in der Regel keinen Alkohol. „Nur in Sydney habe ich mir bei der Abschlussfeier etwas gegönnt.“

Realisiert habe er die Erfolge bei seiner ersten Weltmeisterschaft mittlerweile, sagt der 22-Jährige. „Dabei hätte ich nie damit gerechnet, überhaupt eine Medaille zu gewinnen.“ Dass es jetzt gleich mehrere sind – umso besser. Letztlich habe sich das knochenharte Training der letzten Wochen und Monate ausgezahlt. „Fünfmal die Woche trainiere ich mindestens, teilweise siebenmal“, betont er.

Er gehe joggen, ins Fitnessstudio oder mache spezielles Training für die Wettkämpfe. Dann komme es auch schon mal vor, dass er einen 175 Kilogramm schweren Autoreifen durch die Bremker Feldmark ziehe. Und im Neuen Rathaus in Göttingen trainiere er gerne für den Treppenlauf.

Gestern stand der Feinmechaniker bereits wieder an seinem Arbeitsplatz im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Mit dem Training will es Lüdeke in der kommenden Woche aber etwas ruhiger angehen lassen. Dann jedoch will er wieder voll einsteigen. „Nach der WM ist vor der WM“, sagt er kämpferisch. Im März warte bereits der nächste Wettkampf.

In Sydney: Joachim Posanz präsentiert stolz seine Pokale. EF

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Joachim Posanz gehört zu den Besten. Der Feuerwehrmann aus Göttingen siegte sowohl bei der Firefighter Combat Challenge Germany in Berlin als auch bei der Europa-Challenge auf der Burg Hardeg in Hardegsen.

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