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Herzen, Rosen und Pretiosen

Zum Valentinstag Herzen, Rosen und Pretiosen

Bischof Valentin von Terni soll Paare miteinander vermählt haben, die laut kaiserlichen Befehls nicht heiraten durften. Die jungen Ehepaare beschenkte er mit Blumen aus seinem Garten. Am 14. Februar des Jahres 269 wurde er wegen seines christlichen Glaubens enthauptet – eine der Legenden, die sich um den Valentinstag ranken.

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Verkauft in der Innenstadt Rosen und andere Blumen: Martina Menzel.

Quelle: Heller

Auch in Göttingen überreichen heute viele Menschen ihre Liebsten kleine Geschenke. Wie Andrea Philipp, Mitarbeiterin von L’Occitane. „Ich beschenke meinen Mann und meine Tochter“, erzählt sie. Die Suche nach der passenden Liebesgabe ist an ihrem Arbeitsplatz nicht schwer: Philipp verkauft Kosmetika und andere Dinge, die mit ätherischen Ölen von Lavendel, Rosen und anderen Pflanzen angereichert sind. Der größere Andrang in dem Geschäft an der Weender Straße sei vor dem Valentinstag deutlich spürbar gewesen.

Auf eine erhöhte Nachfrage nach ihren Waren am heutigen Valentinstag hat sich auch Martina Menzel eingestellt. Sie betreibt im Blattwerk an der Roten Straße „kreative Floristik“. „Am Valentinstag kommen schon mehr Kunden, vor allem Männer“, berichtet sie von ihren Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Gefragt seien an diesem Tag vor allem Rosen, „einzelne rote, aber auch in fertigen Sträußen“, sagt sie. Für heute hat sie deshalb ihren Bestand aufgestockt – nicht nur mit den prächtigen purpurfarbenen, sondern auch den zart-rosafarbenen Esperanza, den grünen Zazu und bunten Rosen aus Ecuador. Wer noch einen Liebesgruß dazu schreiben möchte, wird auf der Suche nach einer ganz individuellen Karte bei Uta Scholvin auf dem Wochenmarkt fündig: Die kleinen Kunstwerke aus Pappe fertigt sie selbst an. Marina Hummel ist mit ihrer Mutter für einen Plausch an Scholvins Kartentisch stehengeblieben. Ein Valentinsgeschenk sucht die Elfjährige nicht, „das Fest gehört nicht zu unserer Familie“.

Bei Juwelier Christ verkaufen Anja Hey und ihre Kollegen alljährlich neben einem „Valentinstags-Special“ – diesmal ein herzförmiger Anhänger an einer silbernen Kette – viele andere Pretiosen, die heute überreicht werden. Hey selbst erwartet nichts vom Valentinstag: „Ich habe noch nie etwas bekommen“, erzählt sie. Kunde Johannes Orlob aus Leinefelde trifft seine Wahl, beraten von Mutter Erika und Christ-Mitarbeiterin Sandra Borchers, mit viel Bedacht. Er beschenkt seine Freundin, mit der er seit sechs Jahren zusammen ist – von ganzem Herzen: „Ich habe ihr viel zu verdanken.“

Von Katharina Klocke

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