Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
„Hochtief“ will an der Kommende bauen

Groner Tor „Hochtief“ will an der Kommende bauen

Eine Brachfläche, ein in die Jahre gekommenes Parkhaus, eine viel zu breite Straße: Der Bereich Groner Tor/Kommende soll umgestaltet werden. Wie das aussehen könnte, wurde im Bauausschuss vorgestellt.

Voriger Artikel
Schütteln (fast) wie die Profis
Nächster Artikel
Wahlkampf: 24 Stunden am Tag Tokio Hotel im Fernsehen

Mögliche Variante: geschlossene Blockbebauung.

Quelle: Stadt Göttingen / OM

Zwischen dem historischen Kommendengebäude, der Marienkirche, dem Groner Tor und der Neustadt ist Platz für neue Wohnhäuser. Ein Investor, der Baukonzern „Hochtief“, hat Interesse an dem Quartier, die Stadtverwaltung hat bereits Gespräche geführt. Wie Stadtbaurat Thomas Dienberg im Göttinger Bauausschuss erklärte, habe man auch mit den Eigentümern der Flächen – Kirche, Stadtwerke und Sparkasse – bereits über einen Grundstücksverkauf gesprochen. 

„Die Fläche ist der Stadt derzeit völlig entzogen“, so Dienberg. Ein Planungsbüro hat Entwürfe vorgelegt, wie eine künftige Nutzung und Umgestaltung des Quartiers aussehen könnte. Wunsch der Verwaltung dabei: „Das Parkhaus unter die Erde bringen und innerstädtisches Wohnen realisieren“, so Stadtplaner Werner Lepper. Eine mögliche Folge: „Die Stellplätze werden reduziert“. Denn wenn eine unterirdische Tiefgarage gebaut wird, ginge das problemlos – heißt finanzierbar – nur zwei Etagen tief. Das derzeitige Parkhaus ist deutlich größer.

Die Entwürfe zeigen unterschiedliche Nutzungen des Quartiers, mal mit Blockbebauung, mal mit Innenhöfen, mal Einzelbebauung. Die Entwicklung, so Dienberg, könnte schrittweise erfolgen: Das Parkhaus könne zunächst stehen bleiben, nur die Freifläche würde bebaut. 

Holger Welskop (CDU) nannte die Planungen „hoffnungsvoll“. Bezahlbares innenstadtnahes Wohnen sei dort „sehr interessant“. Seine Forderung lautet allerdings: „Die Parkfläche darf nicht vermindert werden“. Tom Wedrins (SPD) befürchtet „Gemurkse“. Der Investor will die Fläche bebauen, aber wenn die Stadt Pech habe, bleibe das Parkhaus stehen“. „Eine „gesamtstädtebauliche Lösung für das Groner Tor ist das nicht“, kritisierte er. Ulrich Holefleisch meinte: „Die Grundidee ist gut, aber bitte in der richtigen Reihenfolge.“

Britta Bielefeld

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Die Bilder der Woche vom 2. bis 8. Dezember
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt