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Hospiz-Verein Friedland plant Neubau

Später auch Koma-Station Hospiz-Verein Friedland plant Neubau

Im Landkreis soll ein drittes Hospiz entstehen. Der Hospiz-Verein Friedland plant am Rande des Grenzdurchgangslagers einen Neubau, in dem die dritte Einrichtung für Sterbebegleitung im Landkreis gebaut werden soll. Die Hospize in Weende und in Hann. Münden sind derzeit voll belegt.

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Hospiz-Plan: Bauplatz auf dem grünen Dreieck (Mitte links) zwischen Tonkuhle und Norbertplatz.

Quelle: Meder

Friedland. Im Bauausschuss der Gemeinde Friedland ging es zunächst nur um die Bauleitplanung. Ursprünglich hatte der Verein einen Bauplatz auf dem Gelände der Firma Baumbach im Auge. Nun stellte sich aber heraus, dass diese Fläche auch das Interesse des Bundesverwaltungsamtes für einen künftigen Parkplatz erweckt hat.

Denn wenn das Museum Friedland erst gebaut wird, werden die Parkflächen für die Mitarbeiter parallel der Bahn nicht mehr ausreichen. Der alternativ für das Hospiz gefundene Standort ist bisher als Tonabbaufläche im Flächennutzungsplan eingetragen. Das Bergamt und der Landkreis haben nach Voranfragen keine Einwände gegen die Bebauung des für den Tonabbau nicht benötigten Grundstücks.

Flächennutzungsplan muss geändert werden

Es ist 4000 Quadratmeter groß und liegt zwischen St.-Norbert-Platz und Tongrube am Rande des westlichen Grenzdurchgangslagers. Der Flächennutzungsplan muss nun geändert werden, was die Gemeinde rund 18 000 Euro kosten wird. Gleichwohl empfahl der Ausschuss die Planänderung – wie schon der Ortsrat Friedland. Für den Fall der Planänderung wäre die Fläche für eine andere Nutzung nicht mehr freigegeben.

Das Hospiz soll als betreute Unterkunft von maximal zwölf Sterbenden eingereichtet werden. Ebenso viele Mitarbeiter wird es künftig beschäftigen. Träger soll ein eigens für den Betrieb zu gründender Verein sein. Die Finanzierung, so stellte es der Sprecher des Vereins dar, sei weitgehend gesichert.

In einem weiteren Schritt könnte zusätzlich in einem zweiten Neubau – die bauliche Trennung ist gesetzlich vorgeschrieben – eine weitere Station für Koma-Patienten entstehen. Hier würden weitere 40 Koma-Plätze geschaffen, so die bisherigen Pläne.

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