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Hygienemängel bei Göttinger Döner-Produzent

Reinhäuser Landstraße Hygienemängel bei Göttinger Döner-Produzent

Ein Göttinger Produzent von Dönerspießen und anderen Fleischwaren ist wegen Hygienemängel aufgefallen. Der Betrieb in der Reinhäuser Landstraße taucht in der Rubrik Verstöße des neuen niedersächsischen Verbraucherportals auf.

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Nicht immer unter einwandfrei hygienischen Bedingungen produziert: Dönerspieß.

Quelle: Steffen dpa/lhe

Göttingen. Dort werden Hygiene-Sünden lebensmittelverarbeitender Betriebe und Restaurants aufgelistet, die bei Kontrollen auffielen.

Ein Mitarbeiter des Betriebes erklärte gegenüber dem Tageblatt in gebrochenem Deutsch, es sei „alles okay“. Eine Anfrage beim Landkreis als unmittelbarer Aufsichtsbehörde brachte keine konkreten Informationen über die Art der Beanstandungen. „Aufgrund rechtlicher Bestimmungen“, erklärte Verwaltungssprecher Marcel Riethig, werde sich der Landkreis dazu nicht weiter äußern.

Die Überprüfungen in dem Betrieb in einem Hinterhof an der Reinhäuser Landstraße fanden am 17. und am 25. Januar dieses Jahres statt. Nach der ersten Prüfung hatte es am 18. Januar eine nur teilweise Beseitigung der Mängel gegeben.

Bisher wurden im neuen Verbraucherportal des Landwirtschafts- und Verbraucherministeriums fünf Verstöße gegen Verordnungen zu Lebens- und Futtermitteln dokumentiert. Neben dem Göttinger Betrieb wurden diese bei drei Bäckereien in Osnabrück, im Kreis Vechta und im Kreis Friesland sowie bei einem Eierhof im Landkreis Oldenburg festgestellt.

Vor Jahren schon einmal aufgefallen

Bei ihnen wurden teilweise erhebliche Mängel in der Betriebshygiene festgestellt, bei dem Bäcker im Kreis Friesland wurden sogar Schädlinge entdeckt. „Wenn es Mängel und Verstöße in diesem Bereich gibt, dann sind das keine Kavaliersdelikte“, erklärte Ministeriumssprecherin Natascha Manski. Im Register eingetragen werden nur Verstöße, die mit einem Bußgeld von 350 Euro oder mehr geahndet wurden.

Entsprechend Paragraf 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches können die Behörden die Öffentlichkeit „nach Abwägung der Belange der Betroffenen mit den Interessen der Öffentlichkeit an der Veröffentlichung“ dann informieren, wenn der „hinreichend begründete“ Verdacht besteht, dass gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften „in nicht nur unerheblichem Ausmaß oder wiederholt“ verstoßen wurde.

Der Verdacht muss durch Tatsachen, bei Proben „auf der Grundlage mindestens zweier unabhängiger Untersuchungen“ begründet sein. Verantwortlich für die Kontrollen sind die Kommunen.

Der Göttinger Betrieb war vor einigen Jahren schon einmal aufgefallen. Damals wurden bei eine Kontrolle Keime in der Lüftungsanlage gefunden. Nach einer Reinigung gab es bei einer weiteren Prüfung keine weiteren Beanstandungen mehr.

 mit dpa

Das niedersächsische Verbraucherportal: verstoesse.lebensmittel-futtermittel-sicherheit.niedersachsen.de.

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Nach dem Produzenten von Dönerspießen und anderen Fleischwaren ist nun ein zweiter lebensmittelverarbeitender Betrieb in der Stadt Göttingen wegen Hygienemängel aufgefallen.

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