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Immobilienverkäufe und Mietpreise in Göttingen und Umgebung steigen

Städtevergleich von Engel und Völkers Immobilienverkäufe und Mietpreise in Göttingen und Umgebung steigen

Immobilienpreise und Mieten in Göttingen werden weiter steigen. Das schließt der international agierende Immobilien-Vermittler Engel und Völkers aus einem Städtevergleich, der auf eigenem Wissen sowie Datenmaterial der jeweiligen Gutachterausschüsse basiert.

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Quelle: Grafik: ne

Göttingen. Mit einem Verkaufsvolumen etwa von Ein- und Zweifamilienhäusern von rund 64,2 Millionen Euro im Jahr 2012 liegt Göttingen in diesem Segment zwar nur auf Platz 27 von 36 Städten, ist damit aber auf ähnlichem Niveau wie die größeren Städte Mannheim und Kiel.

Eine hohe Nachfrage auf dem Immobilienmarkt hat Axel Armbrecht beobachtet, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel und Völkers in Göttingen. „Besonders gefragt sind Eigentumswohnungen mit einer mittleren bis gehobenen Ausstattung und einer Wohnfläche zwischen 70 und 90 Quadratmetern.“ Doch die gesuchten Objekte seien knapp, was die Preise steigen lasse.

Nach den Zahlen des Maklers wurden 2012 zwar 47 Wohnungen weniger verkauft als 2011, der Umsatz  aber sei mit 68,4 Millionen Euro höher ausgefallen. Das durchschnittliche Transaktionsvolumen sei um zwölf Prozent auf 107 210 Euro geklettert.

Die begehrtesten Lagen in der Stadt Göttingen befinden sich im sogenannten Ostviertel mit Häusern im klassizistischen Baustil. Diese Wohngebiete werden von Engel und Völkers als „sehr gute Lagen“ eingestuft. Hier wurden 2012 Verkaufspreise zwischen 350 000 und einer Million Euro sowie Mieten zwischen 7,50 und elf Euro je Quadratmeter erzielt – mit steigender Tendenz.

Deutlicher Preisanstieg prophezeit

Die nächsten Kategorien, „gute“ und „mittlere“ Lagen, zu finden etwa in der Innenstadt, Geismar, Nikolausberg und der Südstadt sowie in Bovenden, erzielten Preise von 200 000 bis 450 000 sowie 150 000 bis 300 000 Euro. Hier seien im laufenden Jahr konstante Zahlen zu erwarten. Einen deutlichen Preisanstieg prophezeien die Immobilienexperten in den sogenannten „einfachen Lagen“ – etwa in Holtensen, der Weststadt und Grone sowie in der Gemeinde Rosdorf.

2012 wurden hier für Ein- und Zweifamilienhäuser 90 000 bis 200 000 sowie für Eigentumswohnungen 600 bis 900 Euro je Quadratmeter gezahlt, was im laufenden Jahr auf 100 000 bis 250 000 sowie 650 bis 1100 Euro ansteigen könnte.

Für das kommende Jahr geht Engel und Völkers von einer stabilen Preisentwicklung aus. „Da das Angebot aufgrund der begrenzten Fläche gering und die Nachfrage hoch bleiben wird, zeichnen sich für einige Segmente in verschiedenen Lagen auch für 2014 Preissteigerungen ab. Besonders bei den Mietpreisen wird das Niveau steigen“, sagt Armbrecht.

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