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In Sieboldshausen: Protest gegen geplante elf Windräder im Leinetal

Bohrende Fragen In Sieboldshausen: Protest gegen geplante elf Windräder im Leinetal

Verwaltungschefs ist so eine Diskussion bekannt: Man fühle sich nicht ausreichend informiert, was da im Leinetal geplant sei an riesigen Windkraftanlagen. Und wie könne es sein, dass Investoren schon Vorverträge mit Grundstückseigentümern haben, wenn die Gemeinde doch behaupte, die endgültige Fläche für Windkraftanlagen stehe noch nicht fest.

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Blick vom Jägerberg über Sieboldshausen: Auf gleicher Höhe wie der Blick vom Berg soll die Nabe der 200 Meter hohen Masten liegen.

Quelle: Pförtner

Sieboldshausen. Es sprach niemand aus, aber das Wort Verschwörung lag in der Luft, als am Mittwoch gut 40 Zuhörer bohrende Fragen zu Windrad-Plänen im Leinetal stellten. Bürgermeister Harald Grahovac (SPD) konnte freilich auf einen zwei Jahre währenden, in allen Sitzungen öffentlichen Diskussionsprozess verweisen, über den sich jeder hätte informieren können. Und darauf, dass man niemandem verbieten könne, auf Flächen, die er für geeignet hält, zu spekulieren.

Infoveranstaltung vor Ort

Jedenfalls versprach Grahovac Informationen durch den Investor Windkraft Nord AG (WKN), wenn der Rosdorfer Rat am 22. April das Thema auf der Tagesordnung hat und dann die genauen Flächen feststehen. Für Sieboldshausen werde es zudem im Rahmen der Flächennutzungsplan-Debatte eine Infoveranstaltung vor Ort geben. Doch die Mitglieder der Bürgerinitiative, die betonen, nicht gegen Windkraft, aber „gegen Riesenmasten vor unserer Nase“ zu sein, warfen schon in der Ortsratssitzung alle Argumente gegen die Pläne in die Debatte: vom nicht berücksichtigten Vogelzug über Fledermäuse und bedrohte Biotope bis zur Tatsache, dass man nach dem Bau der 200 Meter hohen Räder vom Jägerberg über Sieboldshausen höhengleich auf die Naben der Giganten sehen werde.

Die Initiative trifft sich am Mittwoch, 27. März, 19.30 Uhr, im Gemeinderaum, um die Meinung des Ortsrates zu den Plänen zu erfahren.
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In der Nähe von Sieboldshausen könnten in absehbarer Zeit bis zu elf Windkraftanlagen von 150 bis 200 Metern Höhe gebaut werden. Zuvor aber soll ein 140 Meter hoher Stahlgittermast die Windgeschwindigkeiten messen. Der Standort liegt zwischen Wartberg- und Mengershäuser Kreisel. Sieboldshausen liegt etwa 1400 Meter entfernt. Über die neuen Entwicklungen will die Verwaltung den Ortsrat Sieboldshausen am Mittwoch informieren.

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