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In engen Straßen gibt es „fast immer Ärger“

Räumdienst zieht Zwischenbilanz In engen Straßen gibt es „fast immer Ärger“

23 000 Kilometer sind die Räumfahrzeuge der Göttinger Stadtreinigung in diesem verschneiten Winter bereits gefahren. Hinzu kommen 2400 Kilometer auf Radwegen und Streueinsätze an Kreuzungen oder Bushaltestellen. Über 600 Einsätze im Zwei-Schichten-Betrieb haben die Fahrer hinter sich und dabei „auch überraschend viel Lob“ von Autofahren und anderen Bürgern bekommen.

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Tee vor Schichtbeginn: der Räumdienst mit Oberbürgermeister Meyer (hinten links).

Quelle: Heller

„Da fährt der ein oder andere schon mal für uns an die Seite“, berichtet Dirk Mielenhausen, „das ist in milderen Wintern selten“.
Gestern zog die Straßenreinigung innerhalb der Stadtreinigung Bilanz. Und die Fahrer bekamen viel Lob von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD): „Wenn wir im warmen Wohnzimmer sitzen, müssen Sie arbeiten, und das haben Sie bisher super gemacht“.

Die Angesprochenen sind 19 Männer, die von 4 bis 22 Uhr auf sieben großen und zwei kleinen Fahrzeugen Göttingens Straßen und Wege von Schnee und Eis befreien, erklärt ihr Einsatzleiter Wolfgang Lindner. Einsätze, bei denen die Räumtrupps bisher 2500 Kubikmeter Salz-Sole-Gemisch und 60 Kubikmeter Split gestreut hätten. Der Durchschnitt liege bei 1000 Kubikmeter.

Bei diesen Schneemassen sei in engen Straßen „fast immer Ärger“ programmiert. Bleibt was auf der Straße, würden Autofahrer schimpfen. Rutscht Schnee auf den Fußweg, würden Anlieger jammern. Aber auch die Fahrer der Räumfahrzeuge ärgern sich gelegentlich – besonders über Autofahrer: „Manche halten voll drauf und quetschen sich irgendwie an uns vorbei“, hat Günter Bothen beobachtet. Sein Appell an Autofahrer: Auch wenn sie in einer engen Straße Vorfahrt haben, sollten sie zu Gunsten der großen entgegenkommenden Räummaschine in eine freie Lücke zwischen geparkten Autos ausweichen. Und sein Kollege Achim Wazock wünscht sich „mehr Gelassenheit, wenn wir auf einer Kreuzung wenden müssen“.

us/cw

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